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Landesgartenschau in Fulda: Alles Wichtige zu Parken, Stellplätzen und Anfahrt

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Von: Lena Eberhardt

Mit 500.000 bis 600.000 Besuchern rechnet die Stadt Fulda in den 165 Tagen der Landesgartenschau. Viele Menschen werden mit Auto oder der Bahn anreisen. Was es dabei zu beachten gibt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Fulda - Am 27. April hat die Landesgartenschau 2023 in Fulda offiziell ihre Pforten geöffnet. Bis zum Ende der Landesgartenschau am 8. Oktober gibt es zahlreiche Veranstaltungen und ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein. Viele Besucherinnen und Besucher werden mit dem Auto anreisen. Was es zu beachten gibt und wo sich die Parkplätze befinden, erklären wir in diesem Artikel.

Anreise zur Landesgartenschau in Fulda mit dem Auto

Fulda - und damit die Landesgartenschau (LGS) - ist nicht nur aus Hessen, sondern bundesweit gut mit Auto erreichbar. Über mehrere Autobahnen wie A7 und A66, kommen Besucher von außerhalb problemlos nach Fulda und von dort zum LGS-Gelände.

Ab der Frankfurter Straße (B254) werden die Besucher mit Wegweisern zu den Parkmöglichkeiten geführt. Die Veranstalter betonen jedoch, dass sich die Beschilderung vor Ort auch nach tagesaktueller Auslastung ändern kann.

Parken auf der Landesgartenschau 2023 in Fulda

Die wohl wichtigste Frage: Wo kann man parken? „Den Besucherinnen und Besuchern der Landesgartenschau in Fulda stehen zahlreiche Parkmöglichkeiten zur Verfügung“, betonen die Organisatoren. Im Rahmen der Gartenschau sind rund um das Gelände sieben Parkplätze eingerichtet worden, die mehr als 5000 Stellplätze für Autos bieten.

Parkplätze für die Landesgartenschau

P1 „Olympiastraße“ - über Olympiastraße 12 - 249 Parkplätze

P2 „Aero-Club“ - über Johannisstraße 45 - 2000 Parkplätze (nur an besucherstarken Tagen)

P3 Stadion der Stadt Fulda - über Johannisstraße 45 - 308 Parkplätze

P4 Freibad Rosenau - über Johannisstraße 2 - 270 Parkplätze

P5 Am Rosengarten - über Am Rosengarten 27 - 665 Parkplätze

P6 Tiergarten - über Sickelser Straße - 120 Parkplätze

P7 Messe Fulda - über Wolf-Hirth-Straße - 1500 Parkplätze (Shuttle-Service an besucherstarken Tagen)

Neben den Parkplätzen und Parkhäusern P1 bis P7 finden sich in der Fuldaer Innenstadt noch weitere Parkmöglichkeiten, wie an der Ochsenwiese, am Universitätsplatz oder am Schlosstheater.

Für die Landesgartenschau stehen mehr als 5000 Stellplätze auf 7 Parkflächen zur Verfügung. © Michael Haipeter

Die ausgewiesenen Parkplätze für Besucher sind von 9 bis 17 Uhr gebührenpflichtig. Ein Tages-Parkschein kostet 5 Euro. Je angefangene Stunde wird eine Parkgebühr von 1 Euro erhoben. Die Parkgebühren können vor Ort an einem Parkscheinautomat bar oder mit EC-Karte bezahlt werden. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, einen Online-Parkschein zu kaufen.

In den Parkhäusern „Am Rosengarten“ und „Freibad Rosenau“ werden andere Gebühren erhoben. Diese sind vor der Abfahrt zu zahlen. Die dortigen Kassenautomaten akzeptieren neben Münzgeld und EC-Karte auch Geldscheine.

In den an die Landesgartenschau angrenzenden Wohngebieten und beim Deutschen Feuerwehr-Museum im Stadtteil Neuenberg stehen für Besucher der Landesgartenschau keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Dort besteht eine Höchstparkzeit von lediglich zwei Stunden.

Hinweisschilder leiten zu den Parkplätzen der Landesgartenschau in Fulda
Hinweisschilder leiten die Besucher - wie hier im Bereich des Stadions in Fulda - zu den Parkplätzen © Jasmin Herzberg

Schwerbehinderten-Parkplätze: Parkmöglichkeiten für schwerbehinderte Menschen, die über einen blauen Schwerbehinderten- Parkausweis verfügen, stehen auf den Parkplätzen und in den Parkhäusern zur Verfügung.

Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge: Während des Besuchs der Landesgartenschau besteht auch die Möglichkeit, das eigene E-Fahrzeug zu laden. Ladesäulen befinden sich unmittelbar neben dem Parkplatz P1 „Olympiastraße“, auf dem Parkplatz P3 „Stadion der Stadt Fulda“ in der Johannisstraße und im Parkhaus P4 „Freibad Rosenau“ in der Johannisstraße.

Anreise zur Landesgartenschau 2023 mit dem ÖPNV

Nicht nur mit dem Auto, sondern auch mit dem Zug ist Fulda gut erreichbar. Eine gute Anbindung mit dem ÖPNV sei ein „besonderes Anliegen“ der Verantwortlichen der Landesgartenschau und der Stadt, so die Organisatoren.

„Damit so viele Menschen wie möglich zur Landesgartenschau mit Bus und Bahn anreisen, haben der Rhein-Main-Verkehrsverbund und die LGS sich etwas Besonderes einfallen lassen: Mit jeder gekauften Tageskarte erhalten die Besucherinnen und Besucher einen individuellen Rabattcode über 1,50 Euro für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs am Tag des Landesgartenschau-Besuchs“, berichten die Macher der Gartenschau.

Den Rabattcode gibt es für alle LGS-Tagestickets, und er kann ab der Eröffnung der Landesgartenschau am 27. April in der App RMVgo eingelöst werden. Die Rabattaktion gilt im Zeitraum vom 27. April bis zum 8. Oktober 2023 für das sogenannte Ziel-Tarifgebiet 2000 (Fulda) aus dem gesamten Verbundgebiet des RMV.

Mehrere Buslinien halten zudem im Bereich des Landesgartenschau-Geländes.

Anreise mit dem Wohnmobil nach Fulda

Wer länger in Fulda bleiben will, der kann auch mit dem Wohnmobil anreisen. Für einen entsprechenden Aufenthalt stehen Stellplätze für Wohnmobile bereit. Auch diese sind ausgeschildert: Ab der Frankfurter Straße (B254) werden die Besucherinnen und Besucher mit Wegweisern zum Wohnmobil-Stellplatz „Fulda-Aue“ (Johannisstraße 33) geführt. Dieser liegt unmittelbar an der Fulda und grenzt an das Gelände der Landesgartenschau an. Bei einer Vollbelegung kann der bisherige Wohnmobil-Stellplatz in der Weimarer Straße 20 angefahren werden.

Der Stellplatz „Fulda-Aue“ umfasst insgesamt zwölf Stromplätze und Stellfächen für mindestens 50 weitere Mobile. Gespanne (Wohnwagen und Auto) können wegen der Zufahrt über Hornungsmühle den Platz nicht befahren. Es werden Duschen und Toiletten zur Nutzung für Gäste bereitgestellt. Es gibt Frischwasserversorgung und die Möglichkeit, Chemietoiletten zu entleeren.

Mit dem Fahrrad zur hessischen Landesgartenschau

Die Flächen der Landesgartenschau liegen in unmittelbarer Nähe der Fernradwegen R1, R2 und R3. Heißt: Auch mit dem Fahrrad können Besucherinnen und Besucher kommen. Am Eingang des WasserGartens, am Parkplatz P3, in der St.-Laurentius-Straße und am Eingang zum SonnenGarten finden die Besucherinnen und Besucher ausreichend Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Wichtig: Fahrräder dürfen nicht mit auf das Gelände der Landesgartenschau genommen werden.

Am Eingangsbereich Auenplatz/WasserGarten steht allen Fahrradfahrern eine privat geführte Servicestation von VeloCulTour mit kleinem Check-up-Angebot, Infos zu E-Bikes und Beratung rund ums Rad zur Verfügung. Zusätzlich befindet sich dort eine weitere E-Bike-Ladestation.

Shuttle-Service der RhönEnergie

Die RhönEnergie bietet im Zuge der Landesgartenschau einen kostenlosen Shuttle-Service für Besucherinnen und Besucher an. Dabei fahren Busse zwischen den vier Themen-Gärten und den außerhalb der Innenstadt gelegenen Parkplätzen im Halb-Stunden- Takt. An besucherarmen Tagen können die Shuttle-Busse auch in zeitlich größeren Abständen fahren. Hierzu wollen die Veranstalter die Besucherinnen und Besucher vorab informieren. Alle Infos zu den Tickets, Verkaufsstellen und Eintrittspreisen finden Sie hier

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