Fotos: Kevin Kremer, Marzena Seidel

Landkreise appellieren an Bürger: Hamsterkäufe stoppen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Region - Als Reaktion auf den Corona-Virus decken sich viele Menschen mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln ein. Die Landkreise raten davon ab, denn es solle Ruhe bewahrt werden.

Es seien Fotos leerer Supermarkt-Regale in den Netzwerken tausendfach geteilt worden – „mit der Wirkung, dass sich dadurch eine verhängnisvolle Stimmung breitmacht, die auch andere zu Hamsterkäufen verleitet“. Schmitt betont: „Diese überbordende Bevorratung ist aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll und aus volkswirtschaftlicher Sicht schädlich.“

Besonnenheit habe oberste Priorität

Laut Vogelsberger Landrat Manfred Görig (SPD) besteht kein Grund zu Panikkäufen. „Den Bürgerinnen und Bürgern im Vogelsbergkreis rate ich, mit Bedacht an die Sache heranzugehen“, sagt er. Besonnenheit im Umgang mit dem Coronavirus habe oberste Priorität.

Wichtig seien Hygieneregeln, die die Ansteckungsgefahr verringern, etwa in die Armbeuge zu niesen, Einmaltaschentücher zu verwenden und diese nach jedem Gebrauch zu entsorgen.

„Keine Lebensmittelknappheiten zu erwarten“

„Unabhängig vom Coronavirus rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe seit Jahren dazu, sich für den Katastrophenfall im Allgemeinen einen Vorrat für zehn Tage anzulegen“, erklärt Görig.

Auf diese allgemeingültigen Empfehlungen verweist auch der Main-Kinzig-Kreis und betont noch einmal: Diese Empfehlungen stehen „unabhängig von Coronavirus- oder anderen Infektionskrankheiten“. Darüber hinaus macht der Main-Kinzig-Kreis deutlich: „Es sind keine Lebensmittelknappheiten zu erwarten.“ / lea

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