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Landsynagoge Heubach zeigt heute Abend Dokumentarfilm zum jüdischen Leben in Rhina

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Kalbach - Zu einem Film-Abend über das einst stark jüdisch geprägte Dorf Rhina lädt der Förderverein der Landsynagoge Heubach für Sonntag, 19. Januar, ein.

1981 drehte ein Filmteam des Hessischen Rundfunks eine Dokumentation über das Dorf Rhina im Haunetal. Befragt nach den früheren jüdischen Nachbarn, erzählten die Rhinaer vom friedlichen Miteinander damals. Die Filmautoren Pavel Schnabel und Harald Lüders suchten aber auch nach überlebenden Juden aus Rhina. Einige trafen sie in New York.

Preis für das Filmdokument

Die Überlebenden schildern ganz andere Eindrücke und Ereignisse. Die Autoren erhielten für den Film, der in Rhina zwiespältig aufgenommen wurde, den Adolf-Grimme-Preis. Jetzt wurde das historische Filmdokument digitalisiert. Diese überarbeitete Version wird der Verein zeigen.

Dabei geht es auch darum, dass den Filmemachern kritisch vorgehalten wird, ihre Interviewpartner im Dorf ein Stück weit überrumpelt zu haben. Kurt Bolender vom Geschichtsverein Rhina wird über die Dorfgeschichte berichten.

Der Film wird in Heubachs ehemaliger Synagoge (Friedensstraße 9, 36148 Kalbach) gezeigt. Beginn ist um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende gebeten. / mal

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