Meike Winnemuth, August Zirner und Sybille Lewitscharoff. / Collage: FZ

„Leseland Hessen“ mit breitem Spektrum – fünf Veranstaltungen im September

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Im Fuldaer Jubiläumsjahr präsentiert sich „Leseland Hessen“ als pure Wundertüte. Die Literaturveranstaltungen für Groß und Klein finden in diesem Jahr vom 18. bis 25. September im Vonderau Museum und in insgesamt 24 Schulen statt.

Von unserem Redaktionsmitglied Anne Baun

Zum mittlerweile 16. Mal findet „Leseland Hessen“ in diesem Jahr statt, und dem Kulturamtsteam rund um Dr. Thomas Heiler und Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) ist der Stolz anzusehen. Denn: Große Namen konnten gestern verkündet werden. Und auch der Zuspruch der Schulen in und um Fulda wächst beständig.

„Mit Blick auf das Genussfestival bieten wir Ihnen heute Literaturgenüsse“, sagte Wingenfeld bei seiner Begrüßung. Dass die „Leseland“-Veranstaltung nun schon zum 16. Mal stattfindet, bezeichnet er als „große Tradition“. Er lobte den Einsatz von Jutta Sporer und dem Kulturamtsteam und dankte den Sponsoren, der Jubiläumsstifung der Sparkasse Fulda, hr2 Kultur und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Literarische Vielfalt vom 18. bis 25. September

Dann übernahm Jutta Sporer das Wort, um einen Einblick in die literarische Vielfalt zu geben, auf die sich das Publikum in diesem Jahr freuen kann. So konnten für die Auftaktveranstaltung am 18. September Schauspieler August Zirner und Musiker Sven Faller gewonnen werden, die dem Publikum „Transatlantische Geschichten“ erzählen werden.

„Die Tote im Wannsee“ bezeichnet Sporer als „Staubsaugerliteratur“: „Man wird eingesogen und am Ende wieder ausgespuckt“, sagt sie lachend. Der spannende Berliner Krimi wird von Uwe Wilhelm und Martin Lutz am 19. September vorgestellt.

Alte Bekannte mit dabei

Autorin Sybille Lewitscharoff ist in Fulda keine Unbekannte; 2014 war sie zu Gast bei „Literatur im Stadtschloss“. Am 23. September liest sie aus ihrem brandaktuellen Roman „Von oben“, von dem Sporer ganz begeistert erzählt. Es geht um das Diesseits und Jenseits, um einen „Unbehausten“, der in der Zwischenwelt feststeckt und von dem auch auf humorvolle Weise erzählt wird, wie die kühne Seelenreise weitergeht.

Meike Winnemuth lässt ihr Publikum am 24. September wissen: „Bin im Garten“ – und bringt laut Gerlinde Erb sogar ihren Hund mit.

Die Geschichte um den Hochzeitsfotografen Franz erzählt Norbert Gstrein in „Als ich jung war“ am 25. September bei der Abschlussveranstaltung von „Leseland Hessen“. „Wohlfühlliteratur? – Fehlanzeige“, befindet Sporer, die auch von diesem Werk sichtlich angetan ist.

„Ich glaube, wir sagen die ganzen Jubiläumsveranstaltungen ab und lesen nur noch“, schlägt der Oberbürgermeister angesichts der tollen Bücher vor. Was natürlich nur ein Scherz war. Wirklich.

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