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Lesung in der Synagoge: „Dem Paradies so fern“

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Kalbach-Heubach - „Dem Paradies so fern“ – das ist der Titel einer Romanbiografie über Martha Liebermann. Die Autorin Sophia Mott – sie lebt in Fulda - schildert darin deren Kampf um die Möglichkeit einer Ausreise aus Nazi-Deutschland.

Denn Martha, die Witwe des Malers Max Liebermann, war als Jüdin und Ehefrau des Malers, dessen Werk die Nationalsozialisten als „entartet“ eingestuft hatten, von Deportation und Vernichtung bedroht. Von Freunden im Ausland unterstützt, versucht sie, den Repressionen des Nazi-Regimes zu entkommen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Mott liest am Samstag, 8. Februar, auf Einladung des Fördervereins in der ehemaligen Landsynagoge Heubach (Friedensstraße 9). Musikalisch wird das Ensemble „Lilienfeld“ den Abend mit passenden Stücken gestalten. Die Buchhandlung am Dom bietet einen Büchertisch. Beginn der Lesung ist um 19.30 Uhr; der Eintritt ist frei, es wird um eine angemessene Spende gebeten. / mal

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