Fotos: Marcus Lotz

„Lieferservice für Regionalprodukte“ hofft auf Demografiepreis – Besuch vom Staatsminister

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Hainzell - Staatsminister Axel Wintermeyer hat am Mittwoch das Projekt „Lieferservice für Regionalprodukte“ besucht. Es ist eines von sechs Initiativen, das in diesem Jahr für den Hessischen Demografiepreis nominiert ist.

Im September wird der Preis bereits zum zehnten Mal in Wiesbaden verliehen und auch das Projekt „Lieferservice für Regionalprodukte“ hat die Chance zu gewinnen. Bei seinem Besuch sagte der Demografie-Beauftragte Axel Wintermeyer: „Immer mehr kleine Läden auf dem Land müssen schließen, da sie unwirtschaftlich geworden sind. Dies beeinträchtigt die örtliche Nahversorgung, insbesondere für Senioren.“

Außerdem fügte er hinzu: „Das Modell stärkt damit nicht nur die Attraktivität der Gemeinde, sondern ermöglicht den regionalen Erzeugern neue Absatzwege. Es ist ein Gewinn für alle.“

„Grundversorgung auch in Zukunft gesichert“

Seit Jahren ist die örtliche Nahversorgung mit Produkten des alltäglichen Bedarfs in der Region rückläufig und teilweise komplett erloschen. Der neu geschaffene „Lieferservice für Regionalprodukte“ schließt diese Versorgungslücke. Er wird von sieben regionalen Unternehmen und Direktvermarktern getragen und beliefert die Gemeinden Hosenfeld, Großlüder und den Ortsteil Kleinlüder.

Darüber freuen sich insbesondere ältere Einwohner oder auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität. „Die Menschen wollen weiterhin auf dem Land leben. Dafür muss die dörfliche Infrastruktur intakt sein. Die Versorgung mit Produkten des täglichen Lebens spielt eine wichtige Rolle. Mit dem Lieferservice ist die Grundversorgung auch in der Zukunft gesichert “, erläuterte Wintermeyer. / sec

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