Fotos: Ralph Leupolt

Live-Spektakel der Extraklasse: a-ha auf dem Domplatz (Video und Bildergalerie)

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Was für eine Woche! Nachdem Sting am Donnerstag 8600 Fans auf dem Domplatz begeistert hat, hat am Freitag das norwegische Kult-Trio a-ha die Bühne unsicher gemacht. Anke Zimmer begleitete das Spektakel per Live-Ticker.

21.13 Uhr Minor Earth Major Sky. Harkets Falsettgesang fliegt über den Domplatz. Wie weit er wohl zu hören ist? 21.07 Uhr Morton Harket ganz cool. Mit Sonnenbrille. Keyboarder Magne Furuholmen begrüßt die Gäste. Auf Deutsch. Und das Bühnenbild ist ein faszinierendes Projektionsspiel. Lichter, Planeten. Die Fans pfeifen und johlen. 21.02 Uhr Alles johlt. Sie sind da. „Cry Wolf“ als Opener. 21.01 Uhr Die Bühnenlichter gehen an, Streicher legen los. Musiker kommen. Fetter Sound.

20.58 Uhr Was sagt Brell? „Irre Kulisse.“ Einen so großen Platz hätte er nicht erwartet. Und das „wohlwollende“ Publikum, das aufgeschlossen sei, fand er auch gut. Ist Selina jetzt Fan? Ja, sagt sie und lacht. 20.57 Uhr Yazoo. Only You. War ne schöne Zeit damals. Mit hübschen Norwegern. Apropos... Wo bleiben sie? 20.45 Uhr Ultravox. Dancing with Tears in my Eyes. Warten auf a-ha. Kollegin Selina Eckstein steht in der kleinen Menschentraube vor Marcel Brell. Was wird sie ihn fragen? 20.40 Uhr Ein paar mehr Leute drängen nach vorne. New Order laufen vom Band. Hardcore-80er. Die Live-Tickerin fühlt sich von Minute zu Minute jünger. 20.37 Uhr Er kommt zum Ende und verspricht, sich gleich unter die Fuldaer am Domplatz zu mischen. Für Autogramme, Gespräche und so weiter. Ein Erinnerungsfoto macht er auch noch. Netter Typ. 20.26 Uhr Brell singt auch zur Gitarre. Ein Geschichtenerzähler. Mit witzigen Texten. Er kommt an. 20.15 Uhr Brell behauptet, alle 364 Tage in Fulda ohne a-ha seien traurige Tage. Er war gestern ganz offensichtlich nicht bei Sting. Aber er scherzt mit dem Publikum. Locker und lässig. Jetzt müssen alle pfeifen. 20.13 Uhr a-ha-Fans sind außerdem nicht kleinlich. 20.02 Uhr Alexander Knappe? „Mein Name ist Marcel Brell“, sagt er. Und spielt sauber weiter. Brell also. Ein junger Liedermacher am Piano. Nicht schlecht... 20.00 Uhr Wo bleibt Support Alexander Knappe? Vom Band laufen Hall and Oats. Noch mehr 80er. Und werden abgebrochen. Knappe ist da. 19.48 Uhr Viele Gespräche drehen sich um das Sting-Konzert. Es gibt offensichtlich eine Menge Doppeltäter.

19.30 Uhr Es füllt sich. Trügt der Eindruck oder war der größte Teil der Gäste jung, als die Jungs von a-ha jung waren? Hoch leben die 80er!

19.00 Uhr Eine Stunde vor Beginn sind die Stehplätze vor der Bühne schon belegt. Aber sonst herrscht entspannte Sommerabendruhe. Rolf Weinmann vom Konzertveranstalter Provinztour macht einen Rundgang und sieht nach dem Rechten. „Wir merken schon, dass a-ha zehn Konzerte in diesem Sommer in Deutschland geben, während es bei Sting nur fünf sind“, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung. In Zahlen: Zu Sting gestern kamen 8500 Fans, bei a-ha sind es 5000. Andererseits, wirklich wenig ist das natürlich nicht.

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