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Die Luftretter in der Region Fulda waren im Jahr 2019 weniger unterwegs

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Die Rettung bei Notfällen ist zuletzt sowohl in der Region Fulda als auch insgesamt in Hessen seltener aus der Luft gekommen. In Fulda am Standort des ADAC-Hubschraubers wurden 2019 insgesamt 1266 Einsätze verzeichnet. 2018 waren es 1305.

Das teilte das Regierungspräsidium Gießen mit. Das RP ist die Aufsichtsbehörde für die Luftrettung in Hessen. Der Rettungshubschrauber namens „Christoph 28“ ist am Klinikum Fulda stationiert. Sein Einsatzradius umfasst etwa 70 Kilometer. Seine Einsatzorte lagen im Jahr 2019 zu 80 Prozent in Hessen.

Weitere Einsatzorte waren Bayern (12,8 Prozent), Thüringen (6,7 Prozent), Niedersachsen (0,2 Prozent) und Baden-Württemberg (0,1 Prozent). Einsatzgrund Nummer eins waren Unfälle (33 Prozent), gefolgt von Herz-Kreislauf-Notfällen (25 Prozent) sowie neurologischen Notfällen (15 Prozent).

Leichte Anstiege in Gießen und Kassel

Auch insgesamt an den vier Rettungshubschrauber-Orten in Hessen verringerten sich die Einsätze von 5426 im Jahr 2018 auf 5334 im vergangenen Jahr. Die Differenz bewege sich mit 1,7 Prozent aber durchaus im Bereich statistischer Schwankungen, erklärte das RP.

In Hessen gibt es neben dem Rettungshubschrauber-Standort in Fulda noch Standorte in Frankfurt und Kassel sowie am Standort Gießen ein Intensivtransporthubschrauber-System. Pro Standort steht eine Maschine zur Verfügung. Für den Intensivtransport ist neben dem Standort Gießen bei Bedarf noch eine weitere Maschine in Reichelsheim (Wetterau) zeitweise (9 bis 21 Uhr) verfügbar, wie das RP Gießen auflistete.

Leicht gestiegen sind die Einsätze in Gießen (von 1811 auf 1832) und in Kassel (von 1168 auf 1199). Deutlich gesunken sind die Einsätze in Frankfurt (von 1142 auf 1002), wie das RP mitteilte. / sar, dpa

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