Foto: Charlie Rolff

Für Maberzell war mehr drin – Ochsenhausen gelingt Revanche

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Ochsenhausen - Das Ergebnis sieht zwar nach einer klaren Klatsche für den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell aus, doch das Team von Cheftrainer Qing Yu Meng, der für den erkrankten Ruwen Filus einsprang, besaß gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen durchaus Siegchancen.

Von unserem Redaktionsmitglied Angelika Kleemann

„Wir hätten auch mit 3:0 gewinnen können, wenn jeder Satz nur bis acht gegangen wäre“, erklärt Frauenholz mit Blick auf die Führungen von Tomislav Pucar, Qing Yu und Fan Bo Meng. Das habe auch Ochsenhausens Präsident Kristijan Pejinovic nach der Partie bestätigt.

Den Oberschwaben ist mit dem 3:0-Erfolg die Revanche für die im Hinspiel bezogene 1:3-Niederlage geglückt. Mit ordentlich Respekt und voller Kapelle – Stefan Fegerl und Vladimir Sidorenko saßen noch auf der Bank – trat der Vierte gegen den Zehnten aus Maberzell an, der zudem noch geschwächt auflief.

Filus fehlte verletzt

Ruwen Filus fehlte aufgrund einer schmerzhaften Entzündung. „Ruwen wollte am Freitag noch trainieren, doch die Schmerzen waren zu stark, der Arzt schrieb ihn für eine Woche krank. Vielleicht fehlt er noch gegen Düsseldorf am nächsten Sonntag. Doch hoffen wir, dass Ruwen zumindest bis zum Doppelspieltag in zwei Wochen wieder fit ist“, blickt Frauenholz nach vorne.

Die Partie in Ochsenhausen begann mit einem Paukenschlag. Denn Maberzells Cheftrainer Qing Yu Meng war keinesfalls ein Sparringpartner für Hugo Calderano. Vielmehr habe der 46-Jährige den Weltranglistensechsten streckenweise an die Wand gespielt, wie Frauenholz berichtet. Die Führung im ersten und im vierten Satz brachte der Cheftrainer allerdings nicht ins Ziel und kassierte ebenso eine 1:3-Niederlage wie Tomislav Pucar gegen Simon Gauzy.

Sechs Punkte auf ersten Abstiegsplatz

Dabei gab der Kroate in zwei Sätzen seine Führung aus der Hand. Und auch Fan Bo Meng stand gegen Jakub Dyjas nicht auf verlorenem Posten, sondern führte in den Sätzen eins und zwei mit 6:3 beziehungsweise 7:5. Zudem hatte der 19-Jährige im dritten Durchgang einen Satzball gegen den Polen. „Am Ende haben Kleinigkeiten und Pech den Ausschlag gegeben“, ordnet Frauenholz die 0:3-Niederlage ein.

Da aber die Tabellenschlusslichter Jülich und Grenzau ihre Partien ebenfalls nicht erfolgreich gestalten konnten, beträgt Maberzells Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz weiterhin komfortable sechs Punkte.

Ergebnisse: Hugo Calderano – Qing Yu Meng 3:1 (11:9, 7:11, 11:6, 12:10), Simon Gauzy – Tomislav Pucar 3:1 (11:9, 12:10, 4:11, 11:8), Jakub Dyjas – Fan Bo Meng 3:0 (11:9, 11:8, 12:10).

Das könnte Sie auch interessieren