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Maberzell mit Respekt vor Vize-Weltmeister Matthias Falck

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - „Die Chance ist immer da, ins Doppel zu kommen. Aber gegen Bremen sehe ich uns klar in der Außenseiterrolle“, sagt Maberzells Vorsitzender Stefan Frauenholz. Allein die Tabellensituation spricht am Montagabend (19 Uhr) für den Vierten der Tischtennis-Bundesliga – und noch mehr.

Von unserem Redaktionsmitglied Angelika Kleemann

Denn der SV Werder Bremen hat den Vize-Weltmeister Matthias Falck in seinen Reihen. Und die Hanseaten haben einiges vor, ein Play-off-Platz ist das Ziel. Nach der verkorksten vergangenen Saison mit Rang zehn haben die Hanseaten ihren Kader grundsaniert und gleich auf drei Positionen mit eben dem Schweden sowie Kirill Gerassimenko und Marcelo Aguirre neu bestückt. Lediglich der Rumäne Hunor Szöcs ist geblieben.

Nach einer kleineren Durststrecke mit Niederlagen gegen Bergneustadt, Ochsenhausen und Düsseldorf hat Bremen wieder zurück in die Spur gefunden. Mit Erfolgen gegen Mühlhausen (3:0) und Saarbrücken (3:2) erarbeiteten sich die Werderaner Play-off-Rang vier, den es heute Abend zu festigen gilt.

Bremen spricht von „Duell auf Augenhöhe“

Dabei spricht Teammanager Sascha Greber von einem „Duell auf Augenhöhe. Wir lassen uns von Maberzells Tabellenplatz nicht täuschen und werden hochmotiviert und mit vollem Engagement ins Spiel gehen“, erklärt er auf der Vereinshomepage. Die Mannschaft habe in den letzten beiden Spielen sensationelle Leistungen gebracht, die es nun fortzusetzen gelte.

Bei den Austrian Open in Linz klappte dies zumindest nicht bei jedem Spieler des Quartetts. Während sich Aguirre, Gerassimenko und Szöcs bereits in der zweiten Qualifikationsrunde verabschieden mussten, schaffte es Matthias Falck bis ins Achtelfinale. Dort fand der Schwede in dem Japaner Koki Niwa (2:4) seinen Bezwinger.

Entscheidet wieder das Doppel?

Das Maberzeller Duo kann im Vergleich durchaus mithalten. Tomislav Pucar scheiterte knapp am Einzug ins Hauptfeld, als der Kroate in der Qualifikationsrunde vier dem Koreaner An Jaehyun mit 2:4 unterlag. Ruwen Filus schaffte es hingegen in die Runde der letzten 32, kassierte dort aber gegen den Japaner Tomakazu Harimoto eine 1:4-Niederlage und verpasste somit den Achtelfinaleinzug.

In der Liga fehlte dem TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell das Glück. Pucar, Filus und Fan Bo Meng hatten vor zwei Wochen den 3:2-Sieg gegen Grünwettersbach auf dem Schläger, doch der Matchball im Doppel blieb ungenutzt, was dann Grünwettersbach besser machte.

Am Montagabend kann es gut möglich sein, dass es wieder zum entscheidenden Doppel kommt. Vereinsvorsitzender Stefan Frauenholz traut nämlich Filus und Pucar einen Sieg zu. Dann hätte Maberzell zum dritten Mal in dieser Saison in der Liga die Möglichkeit, das Doppel zu gewinnen, die ersten beiden Chancen wurden zumindest vertan. Auch hier spricht die Statistik für die Hausherren: Bremen bringt es auf vier Doppel, wobei drei gewonnen wurden.

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