Kapitän Benedikt Dimmerling (blaues Trikot) und seine HSG Großenlüder/Hainzell können am Wochenende gegen Dittershausen den zehnten Sieg in Serie einfahren. / Foto: Charlie Rolff

Macht Großenlüder/Hainzell die Zehn voll?

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Am zehnten Spieltag der Männer-Landesliga-Nord hofft die HSG Großenlüder/Hainzell darauf, gegen die TSG Dittershausen auch Sieg Nummer zehn einzutüten. In der Partie Hünfeld gegen Eschwege stehen sich zwei jüngere Teams der Liga gegenüber.

HSG Großenlüder/Hainzell – TSG Dittershausen: „Wir hätten nichts dagegen“, heißt es lachend von HSG-Trainer Joachim Bug, wenn man ihn auf den möglichen zehnten Sieg in Serie anspricht, den seine HSG Großenlüder/Hainzell am Sonntag (17 Uhr) gegen die TSG Dittershausen einfahren könnte. Einfach werde das laut Bug aufgrund der Ausgeglichenheit der Liga aber nicht. Denn wer die TSG noch vom letzten Jahr als einen der Abstiegskandidaten im Kopf hat, der wird die Mannschaft aus dem Bezirk Kassel/Waldeck in dieser Runde kaum wiedererkennen.

Nicht nur siegte Dittershausen gegen unbequeme Mannschaften wie Twistetal und Körle/Guxhagen, sondern gewann neben einer stabilen Abwehr auch dank Christian Siebert, der früher für Körle auf Torejagd ging, ein gewisses Maß an Angriffsqualität hinzu. „Siebert ist der Mann, der für den entscheidenden Unterschied sorgen kann. Allerdings war schon immer die Abwehr das Prunkstück bei Dittershausen“, erinnert sich Bug an die letzten Spielzeiten, in denen die TSG mit ihrer kompromisslosen Deckung eine der besten Abwehrreihen der Liga stellte. „Es ist also nicht unbedingt ein Wunder, dass sie bisher eine gute Runde spielen“, so Bug.

Dennoch sollen es seine Mannen sein, die am Sonntag trotz einiger Grippefälle in der Mannschaft nicht nur vom Heimvorteil, sondern auch dem Respekt, den sie sich in den bisherigen Spielen verschafft haben, profitieren.

Eschweger TSV – Hünfelder SV: Unter den Aufsteigern haben Wehlheiden und Eschwege wohl die besten Chancen in der Klasse zu verbleiben und auch HSV-Trainer Holger Hölzinger weiß um Eschweges Qualitäten. „Der TSV ist eine junge Mannschaft, die ein gutes Eins-gegen-Eins-Verhalten und Tempospiel mitbringt. Zudem ist Eschwege fast schon traditionell äußerst heimstark“, erläutert Hölzinger und kommt zu dem Schluss: „Das wird eine wilde Fahrt mit zwei sehr jungen Mannschaften. Für Zuschauer kann eine solche Partie nur Spaß machen.“ Zudem sind die Hünfelder guter Dinge, dass sie die Partie für sich entscheiden können, da das spielfreie Wochenende dazu genutzt wurde, um einige Blessuren des letzten Spiels auszukurieren. „Nach dem Erfolg wollen wir jetzt natürlich die ersten Auswärtspunkte holen“, so Hölzinger.

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