Von links: Christopher Gärtner, Markus Meysner, Mark Henkel, Gerhard Koch und Thorsten Roch. / Foto: privat

Mark Henkel will Bürgermeister in Dipperz werden

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Dipperz - Mark Henkel (CDU) will neuer Bürgermeister in Dipperz werden und den amtierenden Rathauschef Klaus-Dieter Vogler (parteilos) ablösen, dessen Amtszeit bis Januar 2021 läuft. Der 44-jährige Rechtsanwalt ist am Montagabend von der CDU-Mitgliederversammlung nominiert worden.

Mark Henkel ist erst seit 2016 kommunalpolitisch aktiv, jedoch gleich in wichtiger Funktion. Er ist Vorsitzender der Gemeindevertretung. Außerdem engagiert sich Henkel, der im Ortsteil Armenhof lebt, als stellvertretender Gemeindebrandinspektor der Feuerwehr.

Die Dipperzer CDU mache mit der Nominierung Henkels ihr angekündigtes Versprechen wahr und stelle erstmals seit dem Jahr 2008 wieder einen eigenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt, teilt der Gemeindeverband in einer Pressemitteilung mit.

Roch: „Bewerber mit Sachverstand“

„Die CDU stellt seit Jahrzehnten die Mehrheitsfraktion in der Gemeindevertretung. Alleine schon aus diesem Grund sind wir gegenüber den Wählerinnen und Wählern verpflichtet, eine eigene Kandidatin beziehungsweise einen eigenen Kandidaten vorzuschlagen“, erklärt der Chef des CDU-Gemeindeverbandes, Thorsten Roch.

Mit Mark Henkel biete man den Dipperzern einen sympathischen Bewerber mit großem Sachverstand und langjähriger kommunalpolitischer Erfahrung an. Gerhard Koch, Ehrenvorsitzender und Ur-Gestein der Dipperzer-CDU, ergänzt: „Einen besseren Kandidaten gibt es nicht. Ich bin sehr froh und stolz, dass Mark Henkel bereit ist anzutreten. Seine berufliche Qualifikation, seine Erfahrung im Verwaltungsbereich und sein großes Netzwerk werden der Gemeinde Dipperz von großem Nutzen sein.“

Zusammenarbeit weiter voranbringen

Der Kandidat zeigte sich nach der Nominierung glücklich über das Ergebnis – 28 Mitglieder stimmten für Henkel, fünf dagegen: „Das heutige Votum der Mitglieder ist für mich ein großer Vertrauensvorschuss und Ansporn zugleich. Ich habe nicht lange überlegt, ob ich mich bewerben soll. Schließlich traue ich mir dieses anspruchsvolle und herausfordernde Amt zu“, sagte Mark Henkel.

Er sei ein Teamarbeiter, der die Zusammenarbeit zwischen Gemeindevorstand und Gemeindevertretung weiter voranbringen wolle: „Es geht um Dipperz und um nichts anderes“, betonte er.

Infrastruktur weiterentwickeln

Generell wolle er die Infrastruktur in der Gemeinde mit ihrer „hervorragenden Lage zwischen Rhön und Fulda“ weiterentwickeln, „wobei der dörfliche Charakter unserer schönen Gemeinde erhalten bleiben muss.“

Roch sagte: „Mark Henkel bringt für dieses Amt alles mit. Ehrenamtliches Engagement in Feuerwehr, Politik und Kirche, Bürgernähe und Heimatverbundenheit zeichnen ihn aus. Er hat auch als Vorsitzender der Gemeindevertretung bewiesen, dass er über die Parteigrenzen hinweg anerkannt und akzeptiert ist.“ / jev

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