Fotos: Stadt Fulda

Maßnahmen zum Hochwasserschutz im Engelhelmsbachtal fertiggestellt

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Bronnzell - Mit der Fertigstellung des Hochwasserrückhaltebeckens in Bronnzell sind die Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz im Engelhelmsbachtal abgeschlossen.

Bereits im Jahr 2017 waren ein Rückhaltebecken unterhalb von Pilgerzell (Grottenweg) und ein weiteres unterhalb von Engelhelms (Alte Mühle) fertiggestellt worden. Anschließend wurden in 2018 das neue nun vergrößerte Brückenbauwerk in der Mühlstraße, Engelhelms, und ein weiteres Rückhaltebecken oberhalb von Pilgerzell gebaut.

Insgesamt wurde mit den vier Staubecken ein Hochwasserrückhaltevolumen von ca. 36.000 m³ geschaffen. „Durch dieses Speichervolumen werden die Wassermassen bei extremen Starkregenereignissen gepuffert“, erläuterte der Verbandsvorsitzende des Abwasserverbandes Fulda, Stadtbaurat Daniel Schreiner beim Termin am Mittwoch.

2,95 Millionen Euro Baukosten

Außerdem sagte er weiter: „In Verbindung mit der Gewässeraufweitung in Engelhelms werden damit die Überflutungsrisiken in den Ortsteilen erheblich gemindert. Wenngleich in Anbetracht der immer extremer werdenden Wetterlagen auch hiermit kein 100 %-iger Schutz erreicht werden kann, erhöhen wir aber das Schutzniveau.“

Die Baukosten des Gesamtprojektes beliefen sich auf insgesamt 2,95 Millionen Euro, davon wurden 2,34 Millionen Euro im Rahmen der Landesförderung mitfinanziert. Bürgermeister Zentgraf und Stadtbaurat Schreiner waren sich einig: „Ohne die großzügige Förderung durch das Land Hessen wäre dieses Vorhaben nicht zu stemmen gewesen.“

Schutzmaßnahmen nicht abgeschlossen

Bürgermeister Zentgraf nutzte die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass für die Gemeinde Künzell der Hochwasserschutz in Engelhelms noch nicht abgeschlossen ist. Es sei geplant auch die Abflusssituation an den Ortsrändern in den Bereichen der Feldstraße und der Eichstraße unterhalb des Sportplatzes zu optimieren.

Weiterhin soll am östlichen Ortsrand mit der Verlegung des Steinbaches und der Schaffung von Rückhalteraum die Situation verbessert werden. „Wir sind hier allerdings noch auf die Mithilfe und Zustimmung einiger Grundstückseigentümer angewiesen“, so der Bürgermeister abschließend. / sec

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