Symbolfoto: dpa

Mehr Schüler und mehr Lehrer im Kreis Fulda – Schulamt ist optimistisch

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Fulda - Bei der Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn in Fulda blickte Schulamtsleiter Stephan Schmitt optimistisch auf das kommende Jahr. 58 Lehrer wurde neu eingestellt, und am Dienstag werden 1938 Erstklässler eingeschult.

„Wir gehen gut gerüstet in das Schuljahr 2019/20“, sagte Schulamtsleiter Schmitt am Montag. „Alle offenen Lehrerstellen konnten besetzt werden.“ Ein Grund dafür sei sicherlich die für Pädagogen attraktive Region Fulda.

Teilweise werde neidisch auf uns geschaut, erklärte er. Denn hier seien die Mieten noch relativ günstig, hier könnte man sich anders als in Frankfurt ein Eigenheim leisten, und die Region sei bekannt für leistungsstarke Schulen.

58 Lehrer eingestellt

Insgesamt 58 Lehrer wurden neu eingestellt, sodass jetzt 2400 Lehrkräfte (1778 Stellen) in 89 öffentlichen Schulen unterrichten. Im vergangenen Jahr waren es nur 1767 Stellen. Dazu kommen noch fünf Privatschulen (Marianum, Marienschule, Bildungsunternehmen Dr. Jordan, Loheland und Hermann-Lietz-Schule). Insgesamt besuchen damit rund 3300 junge Menschen eine Privatschule. Statistisch beträgt die Unterrichtsabdeckung damit 104 Prozent, so Schmitt. Die Zahl der Schüler hat sich im Vergleich zum vergangenen Schuljahr um 190 auf 19.343 erhöht.

„In der Tendenz ist festzustellen, dass mehr Kinder die Grundschulen (plus 171) besuchen. Die Zahl der Haupt- und Realschüler geht zurück (minus 152), und die Zahl der Gymnasiasten steigt (plus 266).“ Das habe aber viel mit dem Wechsel von G8 auf G9 zu tun, sagte Schmitt.

Kleinste Grundschule in Schlitzenhausen

Eingeschult werden am Dienstag 1938 Erstklässler. Das seien in etwa so viel wie im vorigen Jahr.

Es gibt aktuell in Stadt und Landkreis Fulda 54 Grundschulen. Die kleinste ist im Tanner Stadtteil Schlitzenhausen mit 23 Schülern. Sie wird in zwei Jahren geschlossen. Weitere kleine Schulen sind in Hettenhausen (31), Großentaft (35) sowie in Kleinlüder, Uttrichshausen und Dietershausen (je 37 Schüler). Die größten Grundschulen sind die Florenbergschule Pilgerzell (381) und die Bonifatiusschule Fulda (354).

4600 Lehrkräfte im Main-Kinzig-Kreis

Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler im Main-Kinzig-Kreis kratzt an der 51.000er-Marke. Zum Unterrichtsstart im neuen Schuljahr waren es am Montag gut 50.800. Zum ersten Mal in die Schule gehen ab Dienstag zwischen Hintersteinau und Schöneck 3734 ABC-Schützen, davon 131 in Förderschulen. Auch die Zahl der Lehrkräfte bewegt sich erneut auf Rekordniveau.

Mit 3415,7 Stellen für Lehrerinnen und Lehrern gibt es davon acht mehr als zum Start in das Schuljahr 2018/19. Etwa 4600 Menschen verteilen sich auf die genannte Stellenzahl, wie der zuständige Dezernent Joachim Pfannmüller gestern Vormittag vor Journalisten in Hanau gemeinsam mit der Amtsleitung und weiteren Kollegen erläuterte.

Per Saldo nehmen 155 Lehrkräfte erstmals ihren Dienst im Kinzigtal auf. Abgesehen von Versetzungen jenseits der Schulamtsbezirksgrenzen und Einversetzungen gab es den Angaben zufolge rund 130 Neueinstellungen. Auf Gymnasien entfielen hiervon 41 gefolgt von den Grundschulen (30) sowie den Förderschulen mit 19 Neueinstellungen. / hgs, ic

  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren