Fotos: Sebastian Kircher

Menschen mit und ohne Behinderungen arbeiten beim Genussfestival zusammen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Zum sechsten Mal wird das Genussfestival in Fulda veranstaltet. Erstmals arbeiten in diesem Jahr auch Menschen mit Behinderung mit. Beim Stand vom antonius – Netzwerk Mensch sind die teilnehmenden Mitarbeiter von antonius zum Teil schon viele Jahre in der Küche von antonius, in Betriebskantinen, in Schulcafeterien oder bei Partnerbetrieben tätig.

Doch nicht nur am Genussstand vom antonius arbeiten die Menschen mit, sondern auch bei den Ständen der Gastronomen Swen Nelles, Marc und Carolin Zuspann, Christoffer Müller und Volker Elm. Dort bringen Menschen mit Behinderungen ihre Erfahrungen im gastronomischen Bereich ein und ein selbstverständliches Miteinander entsteht. Der Button „Hier steckt Inklusion drin“ kennzeichnet die Stände, an denen inklusiv gearbeitet wird.

Am Genussstand vom antonius dreht sich alles um die „Fuldaer Stulle“, die neu interpretiert wird mit hauseigenen Chutneys, Wurst- und Schinkenprodukten und verfeinert mit Salzkreationen.

Inklusion für Gastronomen wichtig

„Inklusion bedeutet für mich uneingeschränktes und selbstverständliches Miteinander von Menschen mit unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten, die in ihrer Vielfalt als solche wertgeschätzt werden“, findet Carolin Zuspann von Zuspann à la carte. Gastronom Sven Nelles sieht das ähnlich, denn Inklusion sei für ihn eine wichtige Sache, „für die es sich einzusetzen lohnt.“

„Inklusion liegt in unserer sozialen Verantwortung“, erklärte Christoffer Müller (bankett sinnreich) ebenfalls. Für Volker Elm vom Kostbar Casa-R-ella ist das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen „absolute Normalität“, was er auch zeigen möchte. / sec

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