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„Motor der Städtepartnerschaft Fulda-Dokkum“: Dieter Wagner ist verstorben

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Professor Dieter Wagner ist am Montag im Alter von 78 Jahren verstorben. In einem Nachruf der Stadt Fulda würdigt Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) ihn als „Motor der Städtepartnerschaft“ zwischen Fulda und Dokkum.

Wie das Bistum Fulda mitteilt, ist der ehemalige Oberschulrat am Montag in Künzell verstorben. Der Vater von zwei Söhnen sei vielen Menschen als engagierte katholische Persönlichkeit bekannt gewesen. „In seiner freundlichen und präzisen Art hat er nicht nur junge Menschen auf ihrem Weg in den Schuldienst begleitet, sondern auch in Wissenschaft und Forschung, insbesondere zu Kunstgeschichte und Religionspädagogik, sowie im Rundfunk und bei der Ausbildung von Stadtführern in Fulda den christlichen Glauben vermittelt“, so das Bistum.

Neben seiner langjährigen Arbeit für das Bistum Fulda hat er sich insbesondere bleibende Verdienste um die Städtepartnerschaft zwischen den beiden Bonifatiusstädten Fulda und Dokkum erworben. „Der Verein und die Stadt werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, schreibt die Stadt Fulda.

Gemeinsam mit seiner Ehefrau Veronika habe Dieter Wagner persönlich und unermüdlich die Kontakte zu Fuldas Partnerstadt Dokkum gepflegt und intensiv bei den Verantwortlichen der Stadt und des Bistums für die Gründung eines Partnerschaftsvereins geworben. Aufgrund seiner Initiativen und seiner tatkräftigen Unterstützung wurde der Freundschaftsverein am Bonifatiusfest (5. Juni) 2017 gegründet.

Seither leitete er den Verein als Vorsitzender mit großem Engagement und viel Herzblut. Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld würdigte den Verstorbenen als einen „Motor der Städtepartnerschaft“, der angesichts der Vielzahl von Freundschaften und Kontakten nach Dokkum der offiziellen Partnerschaft auf überaus sympathische Weise eine persönliche Note gegeben habe.

Sein großes Wissen – nicht zuletzt über die Hintergründe und Entstehung der ersten Kontakte von Fulda nach Dokkum nach dem Zweiten Weltkrieg - sowie seine herzliche, freundschaftliche Art werden nun fehlen und eine große Lücke hinterlassen. Das Mitgefühl des Vereins und der Stadt gilt in dieser schweren Zeit besonders seine Ehefrau Veronika und seinen beiden Söhnen mit Familien. / lio

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