Milseburghütte auf der Milseburg
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Abfall wird oft neben bereits überfüllte Mülleimern abgestellt – so zum Beispiel an der derzeit geschlossenen Hütte auf der Milseburg. Archivfoto)

Viele zieht es in die Rhön

Viel Müll in der Natur: Biosphärenreservat appelliert an Wanderer

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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In Zeiten von Kontaktverbot und eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten zieht es in diesen Tagen viele Menschen raus in die Natur – auch in die Hessische Rhön. Ein unschöner Nebeneffekt dabei: Viele Menschen lassen ihren Müll achtlos zurück.

Gersfeld - Die Mitarbeiter des Naturparks Hessische Rhön und die Ranger sind derzeit damit beschäftigt, hoch frequentierte Stellen wie zum Beispiel Rastplätze sauber zu halten. Der Abfall wird dabei oft neben bereits überfüllten Mülleimern abgestellt – so zum Beispiel an der derzeit geschlossenen Hütte auf der Milseburg.

Wie es in einer Pressemeldung des Biosphärenreservats Rhön außerdem heißt, stoßen die Mitarbeiter entlang der Wanderwege, an den Parkplätzen und im Wald, wo es bislang keine Sperrungen gibt, immer wieder auf zurückgelassene leere Flaschen, Bierdosen und Ähnliches.

Rücksicht in den Schutzgebieten

Die Hessische Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön appelliere daher an die Vernunft der Menschen im Landkreis Fulda, die Natur und insbesondere die Schutzgebiete sauber zu hinterlassen. Sollten Mülleimer überfüllt sein, wird darum gebeten, die Abfälle nicht danebenzustellen, sondern mitzunehmen.

Angesichts der Brutsaison wird in den Schutzgebieten generell um besondere Rücksichtnahme gebeten: Man solle auf den ausgewiesenen Wanderwegen bleiben und unnötigen Lärm vermeiden.

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