Nach Fusions-Stopp: Tegut hofft weiter auf Tengelmann-Märkte im Süden

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Thomas Gutberlet (46) hat nach wie vor den Süden im Blick: Stuttgart, Rhein-Neckar und Bayern – in diesen Regionen möchte der Tegut-Chef gern expandieren. Jetzt kann auch wieder über die rund 130 Tengelmann-Märkte in München und Oberbayern gesprochen werden. Denn das Oberlandesgericht Düsseldorf stoppte die Fusion von Tengelmann und Edeka.

Von unserem Redaktionsmitglied Leoni Rehnert

Dass Tegut auch Stuttgart als Standort wählte, ist deutliches Zeichen dafür, dass der Enkel des Unternehmensgründers Deutschlands Süden als vielversprechend einschätzt. Auch München und Umgebung sind ein hyperattraktives Gebiet für die Fuldaer Lebensmittelgruppe. Das bestätigte der Tegut-Chef jüngst der „Süddeutschen Zeitung“.

Bereits im Sommer 2015 hatte sich Tegut für die rund 130 Kaiser’s Tengelmann-Märkte in der Region München/Oberbayern interessiert. Edeka wollte alle 430 Supermärkte – und in der Folge entspann sich ein Übernahmekrimi, der immer noch nicht gelöst ist: Das Oberlandesgericht Düsseldorf stoppte den Vollzug der Fusion von Tengelmann und Edeka. Jetzt, so sieht es die „SZ“, könnte Tegut lachender Dritter sein.

Thomas Gutberlet hält sich mit Äußerungen zurück: „Wir warten nun ab, welche Entscheidungen die beiden Beteiligten treffen werden. Unser Interesse besteht auf jeden Fall weiter“, sagte er gegenüber unserer Zeitung.

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