Tarek Bary traf gegen Darmstadt zweifach. / Foto: Charlie Rolff

Nach glanzlosem Auftakt: Fuldaer Wasserballer empfangen München

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Gegen Darmstadt reichte den Wasserfreunden in der Zweiten Liga Süd ein einziges passables Viertel zum Sieg. Um aber am Samstag (19 Uhr) gegen München zu bestehen, müssen die Fuldaer wohl eine sehr gute Leistung in allen Vierteln abliefern.

14 Siege bei drei Niederlagen – damit hat die SG Stadtwerke München die vergangene Saison auf Platz zwei abgeschlossen. Sie sammelte stolze 18 Punkte mehr als die Wasserfreunde, die Neunter wurden. Ist die Messe deshalb schon vor der Partie in Ziehers Nord gelesen?

Wohl kaum, denn die Bayern scheinen inzwischen verwundbarer: Mit einem Unentschieden mussten sie sich im Auftaktspiel gegen den VfB Friedberg begnügen – und das im eigenen Gewässer. Vor knapp einem Jahr sah das noch ganz anders aus. Da wurde Friedberg mit 14:5 abgefertigt.

Das heißt nicht unbedingt, dass München deutlich schwächer geworden ist. Denn Friedberg hat sich unter Trainer Rene Reimann gemausert. Der steht seit vergangener Saison am Beckenrand und führt die Mannschaft, die zuvor stets als Liga-Schlusslicht gehandelt wurde, dieses Jahr sogar in die dritte Runde des Deutschen Pokals. Einen namhaften, neuen Trainer haben allerdings auch die Wasserfreunde: Raul de la Pena.

„Es wird schwierig“

Ob Fulda auch Chancen hat, gegen München anzukommen, dazu äußert sich der Mexikaner nur vorsichtig: „Wenn wir sehr konzentriert und diszipliniert spielen, haben wir zumindest Chancen mitzuhalten – gerade zu Hause.“

Schwierig wird es aber, das weiß auch de la Pena. Denn selbst wenn der kommende Gegner vermeintlich schwächer geworden ist, dürfte das Spiel immer noch eine ganze Ecke härter werden als das gegen den WV Darmstadt.

Gegen den taten sich die Wasserfreunde vor zwei Wochen aber ziemlich schwer, gewannen gerade einmal mit zwei Toren Abstand. Der Coach ist sich deshalb sicher: „Wir müssen deutlich besser spielen als gegen Darmstadt.“ Allzu schwierig dürfte das nicht werden, schließlich hatten seine Offensivspieler im Hessenduell reihenweise klare Torchancen vergeben und sich somit angreifbar gemacht.

De la Pena zufolge war seine Mannschaft in den jüngsten Trainingseinheiten nur dünn besetzt. Krankheit und Arbeit hätten das Mitwirken einiger Spieler verhindert. / lio

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