Fotos: Ralph Leupolt

„Narretei als Arznei“ – Bischof Dr. Michael Gerber empfängt den Prinzen von Föllsch Foll (mit Video)

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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FULDA - Es ist eher ein ruhiger Termin im Kalender des Fuldaer Prinzen: Der Empfang beim Bischof in dessen Amtssitz am Paulustor. Deser fand am heutigen Donnerstag statt.

Ein ausgesprochen gut aufgelegter Bischof Dr. Michael Gerber hat die Fuldaer Karneval-Gesellschaft (FKG) mit dem Präsidium der FKG, Präsident Michael Hamperl, die Vize Dr. Frank Steinhauer und Johannes Günther sowie die Prinzenmannschaft mit Sternenprinz Harald LXXIX. (Ortmann), seinen Adjutanten Ralf Schultheis und Jochen Gemming, Prinzenmariechen Luca Ortmann sowie Ordonanz Michael Seifert und Zero Michael Rutkowski auf das herzlichste begrüßt.

Humorige Worte in Reimform

In Reimform fand er sehr humorige Worte wie „Ihr Narren kommt nur all‘ herbei“. Außerdem unterstrich er in seiner Rede, dass die Narretei als Arznei gelte. Und besonders stolz war er, dass der Präsident der FKG ihm schon nach zehn Monaten und sechs Tagen im Amt, eine Narrenkappe überreichte. Allerdings nur symbolisch, da die Mitglieder des Präsidiums nicht wüssten, welchen Umfang sein Kopf habe. Daraufhin lachte Bischof Gerber und rief sofort aus: „Ich habe 62, das weiß ich von meiner Mitra. Außerdem habe ich einen sehr dicken Kopf“, meinte er Augenzwinkernd. Und auch Weihbischof Dr. Karlheinz Diez bekam eine Narrenkappe überreicht.

Textheft mit Fuldaer Foaset-Hits als Präsent

FKG-Präsident Michael Hamperl versicherte, dass die FKG diese Tradition sehr genieße, zum Bischofs-Empfang zu kommen.

Sternenprinz Harald freute sich ebenfalls über die Einladung – und in Bezug auf die Kappe meinte er schmunzelnd: „Sie können meine nehmen, ich habe auch 62, aber dann müssten Sie auch das Amt des Prinzen übernehmen“. Das wollte der Bischof wohl aber dann doch nicht. Fuldas Prinz betonte, dass er die offene und herzliche Art des Bischofs sehr schätze und dass die Kirche so Menschen wie ihn dringend benötige. Und auch in Reimform bescheinigte er ihm, dass er als 97. Nachfolger von Bonifatius in der Fuldaer Foaset angekommen sei. Als kleines Geschenk überreichte er noch ein Textheft mit Fulder Foaset-Hits sowie eine CD der Fastnachtssänger.

Zum Schluss ließen sich die Narren den Rundgang durch die ehemaligen Privaträume des Bischofs nicht entgehen, sind sie doch jetzt in neue Büros umgebaut worden. / trp

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