Fotos: Alina Hoßfeld

Neue DRK-Rettungswache eingeweiht

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Lütter - Bei einem Unfall ist jede Minute entscheidend. Damit die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von zehn Minuten ab Eingang des Notrufs bis zum Eintreffen vor Ort gesichert werden kann, hat Lütter eine neue DRK-Rettungswache bekommen. Diese wurde am Donnerstag offiziell eingeweiht.

Zwar war jetzt erst die offizielle Einweihung. Doch schon seit dem 1. Januar ist die neue DRK-Rettungswache in Lütter in Betrieb. Sie wurde geschaffen, um die Notfallversorgung im Landkreis zu verbessern.

Eine einjährige Testphase soll zeigen, ob sich die gesetzlichen Hilfsfristen von zehn Minuten ab Eingang des Notrufs bis zum Eintreffen vor Ort durch den neuen Stützpunkt verbessern.

14 Mitarbeiter im Dienst

Christoph Schwab, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands Fulda, freute sich am Donnerstag über die neue Rettungswache: „Heute ist ein guter Tag für Eichenzell und das Deutsche Rote Kreuz.

Durch die neue Rettungswache kann die Notfallversorgung im Landkreis verbessert werden.“ Insgesamt seien 14 Mitarbeiter im Dienst, die in den vergangenen Wochen bereits 56 Einsätze hatten. „Wenn das Projekt erfolgreich läuft, entsteht eine finale Wache“, erklärte Schwab.

„Standort in Lütter sichert Zehn-Minuten-Hilfsfrist“

Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt (CDU) erklärte: „In Hessen gibt es strenge Regeln für die gesetzlich vorgeschriebenen Hilfsfristen. In neun von zehn Fällen sollte diese eingehalten werden. Deshalb gibt es die neue Wache, denn der Standort in Lütter sichert die zehn Minuten Hilfsfrist.“

Eichenzeller Bürgermeister anfangs überrascht

Der Bürgermeister von Eichenzell Dieter Kolb (parteilos) zeigte sich anfangs überrascht über die neue Wache: „Ich war verwundert, dass eine Rettungswache nach Eichenzell kommen soll. Doch ich bin froh, dass der Probelauf hier startet und hoffe, dass die Rettungswache dauerhaft bleiben wird.“

Es gibt in Eichenzell bereits einige Rettungsdienste im Ehrenamt, wie das DRK, die Feuerwehr und den Malteser Hilfsdienst: „Die ehrenamtlichen Helfer sind bereits in vielfältiger Hinsicht aktiv. Es ist aber umso erfreulicher, dass es jetzt noch zusätzlich eine Wache gibt, die rund um die Uhr die Erstversorgung sicherstellt“, freute sich Kolb. / hoß

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