Foto: Uwe Zucchi/dpa

Neue Polizei-Info: 52 Menschen bei Vorfall in Volkmarsen verletzt – Bischof Gerber betet für Opfer

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda/Volkmarsen - Nach dem schlimmen Vorfall in Volkmarsen, bei dem ein Autofahrer bei einem Romo in die Menge gefahren ist, gab die Polizei am Dienstag die Opferzahlen nun mit 52 Personen an (darunter 18 Kinder). 35 Opfer erlitten schwere Verletzungen. Der Fuldaer Bischof Michael Gerber zeigt sich betroffen.

Am Montagabend hatte es laut Polizeiangaben geheißen, dass Dutzende Menschen verletzt wurden. Der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill hatte von 30 Verletzte gesprochen.

Fünf Tage zuvor hatte in Hanau, das ebenfalls im Bistum Fulda liegt, nach Ermittlungen der Polizei ein 43 Jahre alter Deutscher in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Der Sportschütze soll auch seine 72 Jahre alte Mutter und dann sich selbst getötet haben.

Polizei in Fulda nimmt Bermudadreieck in den Blick

Nach dem Vorfall beim Rosenmontagszug in Volkmarsen mit 30 Verletzten hatte die Polizei in Fulda indes die Zufahrten rund um das Fuldaer Kneipenviertel am Montagabend besonders in den Blick genommen, wie unsere Zeitung online bereits am Montagabend berichtet hatte.

Im dortigen Bermudadreieck versammeln sich traditionell viele Feiernde nach dem Fuldaer Rosenmontagszug. Die Zufahrtsbereiche wurden vorsorglich durch Polizeibeamte und -fahrzeuge gesichert, „um dortige Menschenansammlungen zu schützen“, teilte die Polizei Fulda mit.

Romo in Fulda ohne nennenswerte Zwischenfälle

Aufgrund der Ereignisse in Volkmarsen sei man besonders sensibilisiert, sagte ein Sprecher. Anhaltspunkte für eine Gefährdung von Veranstaltungen in Osthessen gebe es nach aktuellem Kenntnisstand nicht. Es sei auch nicht zu nennenswerten Zwischenfällen beim Fuldaer Rosenmontagsumzug gekommen, sagte der Sprecher. / sar, dpa

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