Archivfoto: Charlie Rolff

Nichts für schwache Nerven: WFF gewinnen 16:15 bei Leimen/Mannheim

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - 67 Tore in zwei Spielen und immerhin zwei Punkte: Die Punktspielreise der Wasserfreunde Fulda in die Kurpfalz hatte durchaus Erlebniswert. Durch den 16:15-Erfolg am Sonntagabend bei der SG Leimen/Mannheim stehen die Schützlinge von Trainer Raul de la Pena im sicheren Mittelfeld der 2. Wasserball-Bundesliga Süd.

Von unserem Redaktionsmitglied Harry Wagner

„Wir haben gestern mit nur neun Mann gespielt. Und wir mussten wie schon tags zuvor 200 Kilometer anreisen. Dafür kann man sehr zufrieden sein“, freut sich WFF-Coach Raul de la Pena über den zweiten Saisonsieg, nicht aber, ohne den warnenden Zeigefinger zu erheben: „Wir müssen trotzdem noch besser werden. Gegen Leimen/Mannheim hätten wir sogar mehr als 20 Tore erzielen müssen.“ Ein Sieg sei auch für die Gastgeber möglich gewesen, umgekehrt hätten die Wasserfreunde auch in Ludwigshafen gewinnen können.

Leimen/Mannheim – Fulda 15:16 (3:5, 5:4, 5:4, 2:3)

Das war nichts für schwache Nerven: Fünf Sekunden waren noch zu spielen, als sich Youngster Paul Purkl ein Herz fasste und den Siegtreffer markierte – einen besseren Zeitpunkt für sein einziges Tor im Spiel hätte er sich nicht aussuchen können. Die Partie war noch einmal eng geworden, weil es den Wasserfreunden zuvor nicht gelungen war, eine klare Führung zu halten. Im zweiten Viertel hieß es zwischenzeitlich 7:3 und 8:4 für die Gäste. Besonders Routinier Tarek Bary hatte sich in der ersten Phase des Spiels mit seinen Treffern hervorgetan. Aber Leimen/Mannheim kam näher und näher, kurz vor Ende des dritten Viertels hieß es plötzlich 13:12 für die Gastgeber.

Fulda: Wolgin; Ph. Purkl (1), Pa. Purkl (1). Wiegand (2), Bary (4), Brehl, Horvath (5), Hartung (2), Jestädt (1).

Ludwigshafen – Fulda 19:17 (4:2, 4:4, 5:5, 6:6)

Den Rückstand aus dem ersten Viertel nahmen die Wasserfreunde in dem extrem torreichen Spiel bis zum Abpfiff mit. 3:40 Minuten vor Schluss hatte es Maximilian Hartung geschafft, zum 15:15 auszugleichen, doch das Pendel sollte sich zugunsten der Kurpfälzer neigen. Ex-Coach Tarek Bary war mit acht Treffern der auffälligste Spieler.

Fulda: Wolgin; Möller (1), Ph. Purkl (1), Pa. Purkl, Wiegand (1), Bary (8), Brehl, Horvath (5), Hartung (1), Jestädt, Fuhrmann, Wroblewski.

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