„Ninja Warrior“-Routinier: Moritz Hans aus Stuttgart wurde 2017 „Last Man Standing“, 2019 Zweiter. 2020 ist er wieder im Finale.
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„Ninja Warrior“-Routinier: Moritz Hans aus Stuttgart wurde 2017 „Last Man Standing“, 2019 Zweiter. 2020 ist er wieder im Finale.

Tipp von Fuldaer Finalist

„Ninja Warrior“ (RTL): Das sind meine fünf Top-Favoriten im großen Finale – Moritz Hans ist dabei

  • Sebastian Reichert
    VonSebastian Reichert
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„Ninja Warrior“ – wer wird der Sieger in der RTL-Show? Am Freitag (27. November) steigt das erste Finale. Mit dabei: unter anderem Moritz Hans und René Casselly. Wir haben Samuel Faulstich, Finalist bei „Ninja Warrior“ 2018 und Betreiber der „Block Barock“-Boulderhalle in Fulda nach seinen persönlichen fünf Topfavoriten gefragt.

Köln/Fulda - 2018 schaffte es Samuel Faulstich aus Fulda bei seinen zweiten „Ninja Warrior“-Teilnahme in das Finale der RTL-Show mit Frank Buschmann, Jan Köppen und Laura Wontorra. Und wer weiß, vielleicht wäre sogar mehr als nur die Final-Teilnahme in der Physical-Game-Show drin gewesen. Der Boulderer und Betreiber von „Block Barock“ war beim Finale nämlich krank mit 40 Grad Fieber an den Start gegangen.

„Ninja Warrior“ (RTL): Das sind meine fünf Topfavoriten – Finalist tippt das Finale

Wann ist das Finale von „Ninja Warrior Germany“? Das erste Finale strahlt RTL am Freitag (27.11.2020) ab 20.15 Uhr aus. Das zweite (und entscheidende) Finale wird am darauffolgenden Freitag, am 4.12.2020, ebenfalls ab 20.15 Uhr zu sehen sein. Bei der aktuellen fünften „Ninja Warrior“-Staffel bei RTL haben sich insgesamt 56 Athleten vom Halbfinale bis in die erste Finalshow gekämpft – darunter übrigens auch mit dem vierfachen Opa Markus Malle sensationell der älteste Starter aller Halbfinalisten.

In unserer großen „Ninja Warrior“-Übersicht finden Sie die Namen aller Finalisten und alle wichtigen Informationen zum aktuellen Stand bei der „stärksten Show Deutschlands“. In der ersten Finalrunde am 27.11.2020 ist unter den Athleten kräftig ausgesiebt worden. Von den 56 Athleten schafften es nur noch 16 bis in das große Finale.

Ein „Ninja Warrior“-Titel wurde in der RTL-Show schon vergeben. „Last Woman Standing“ wurde Stefanie Noppinger vor Astrid „Krasstrid“ Sibon. Moderatorin Laura Wontorra sprach vom „Duell der Gigantinnen“. Die top gehandelten Alexander Wurm, Moritz Hans, der am Buzzer noch ein „Let‘s Dance“-Tänzchen hinlegte, und Kim Marschner schafften alle Hindernisse und sind erwartungsgemäß im großen „Ninja Warrior“-Finale am 4.12.2020 (RTL, 20.15 Uhr) dabei.

NameNinja Warrior Germany
Erstausstrahlung9. Juli 2016
SenderRTL
Moderatorinnen/ModeratorenLaura Wontorra, Jan Köppen, Frank Buschmann
ProduktionsunternehmenRTL Studios
DrehortKöln (seit 2020, vorher: Karlsruhe)

Welche Hindernisse warteten bei „Ninja Warrior“ am Freitagabend (27. November, 20.15 Uhr) in der der ersten Finalrunde auf die Athleten? Der Parcours startet mit dem Viersprung. Es folgen die rotierenden Haken, der Schleuderstamm, die Steil-Treppe, das Rad mit Pendelstamm, die Sprungstange 2.0, die Wand, das Hangel-Mikado und der komplett neue Säbelzahn-Flieger.

„Ninja Warrior“ (RTL): Samuel Faulstich stand 2018 im Finale der Show. Er betreibt mit „Block Barock“ eine eigene Boulderhalle in Fulda.

Nur die „Ninja Warrior“-Athleten, die in der ersten RTL-Finalshow nach allen neun Hindernissen innerhalb der vorgegebenen Zeit von 4:30 Minuten buzzern, kommen weiter in die zweite Finalrunde am Freitagabend (4. Dezember). In der ersten Finalrunde könnte indes bereits der erste Titel der Jubiläumsstaffel vergeben werden – der „Last Woman Standing“-Titel, für den es 25.000 Euro gibt.

Mit Astrid „Krasstrid“ Sibon und Stefanie Noppinger sind in der ersten „Ninja Warrior“-Finalrunde nämlich nur noch zwei Frauen dabei. Die Vorjahressiegerin Arleen Schüßler war nach einer fatalen Quatsch-Panne ziemlich unnötig im Halbfinale ausgeschieden. Mit dabei im ersten Finale sind hingegen die Vorrunden-Sieger Lukas Kilian, René Casselly, Artur Schreiber und Oliver Edelmann. Sie gewannen jeweils am „Power Tower“ und strichen 5000 Euro ein.

„Ninja Warrior“ (RTL): Samuel Faulstich stand 2018 im Finale. Er betreibt mit „Block Barock“ eine eigene Boulderhalle in Fulda.

Final-Erfahrung bei „Ninja Warrior“ hat auch Samuel Faulstich. Der Boulderer aus Fulda schaffte es 2108 in der RTL-Show in das Finale, ein Jahr zuvor stand er im Halbfinale. Der 25-Jährige betreibt seit Juni 2020 in Fulda mit „Block Barock“ eine eigene Boulderhalle. Wegen der Eröffnung dieser Halle pausierte er auch 2020 bei „Ninja Warrior“, bei der aber mit Gary Hines auch ein Starter aus der Rhön dabei war.

Die Corona-Pause nutzte das Team von „Block Barock“ übrigens, um in der Halle noch etwas aufzurüsten. Dort sind jetzt auch neu ein Calisthenics-Bereich für Eigengewichtsübungen und auch „Ninja Warrior“-Elemente zu finden. Wir haben Samuel Faulstich, der viele „Ninja Warrior“-Finalisten gut kennt oder sogar zu seinen Freunden zählt, gefragt, wer seiner Meinung nach die fünf Topfavoriten auf den „Ninja Warrior“-Sieg 2020 sind.

Samuel Faulstich: Das sind meine fünf Topfavoriten bei „Ninja Warrior Germany“ 2020

Oliver Edelmann (26): Der vierfache Deutsche Meister in der Sportakrobatik und Cheerleading-Europameister von 2013 wurde in der ersten „Ninja Warrior“-Staffel 2016 „Last Man Standing“. Der gelernte Anlagenmechaniker aus dem hessischen Pfungstadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist Akrobatik-Landestrainer.

Samuel Faulstich über Oliver Edelmann: „Oli hat koordinativ und akrobatisch starke Fähigkeiten, aber von den Fingerkraft ist er nicht auf dem Level der Top-Boulderer. Dieses jahrelange Vor-Training lässt sich einfach nicht in wenigen Jahren aufholen. Trotzdem gehört er immer zu den Top-Leuten bei „Ninja Warrior“. Sehr beeindruckend. Wenn im Parcours viele koordinative Elemente sind, kann er es als Allrounder wieder sehr weit schaffen.“

René Casselly (24): Der Zirkusartist in der siebten Generation war der erste Deutsche, der mit 15 Jahren einen „Goldenen Clown“ in Monte Carlo verliehen bekommen hat. Bei „Ninja Warrior“ wurde er 2017 Zweiter, mit dem Team siegte er 2018 und 2019. In der Original-Show „Sasuke“ in Japan wurde er 2019 „Last Man Standing“.

Samuel Faulstich über René Casselly: „René ist topfit. Er bereitet sich akribisch auf „Ninja Warrior“ vor. Aber auch René ist wie Oli kein Kletterer und kann auch schwer aufholen, was die Boulderer an jahrelanger Kletter-Erfahrung haben. Aber sollte er es zusammen mit einem weiteren Athleten an das letzte Hindernis, den Mount Midoriyama, schaffen, wäre er als Zirkusartist mein Favorit am Tau.“

Kim Marschner (22): Der Sportkletterer und Weltcup-Halbfinalist wurde 2018 bei „Ninja Warrior“ Zweiter. Die Familie des Studenten (International Management) betreibt bei Stuttgart eine Kletterhalle („Active Garden“) und seit 2020 sogar auch eine eigene „Ninja Warrior“-Halle. Kim Marschner gehört zum Kletter-Perspektivkader, könnte es also zu den Olympischen Spielen 2021 in Tokio schaffen

Samuel Faulstich über Kim Marschner: „Kim ist ein Freund von mir. Er ist auf jeden Fall gut für einen vorderen Platz, weil er im Prinzip das planvolle, akribische Vorbereiten eines Alex Wurm und die eher spielerische Herangehensweise eines Moritz Hans vereint. In seiner eigene Halle hat er sich viel vorbereitet und mit Moritz viel zusammen trainiert. Seine Größe von nur 1,68 Metern dürfte im „Ninja Warrior“-Parcours kein großer Nachteil sein, weil er dann aufgrund seines geringeren Gewichts vielleicht wiederum auch einen Vorteil hat.

Moritz Hans (24): Der Kletterer wurde bei „Ninja Warrior“ 2017 „Last Man Standing“, 2019 wurde Zweiter. Der Student der Landwirtschaftsarchitektur und Zweitplatzierte bei „Let’s Dance“ (RTL) war lange Jahre Mitglied des deutschen Nationalkaders im Klettern. Seine Devise: „Das Leben ist wie Rad fahren. Um die Balance zu halten muss man in Bewegung bleiben.“

Samuel Faulstich über Moritz Hans: „Auch mit Moritz bin ich befreundet. Er ist ein offener Typ und geht die Sache eher spielerisch an, wobei er sich auch sehr gut vorbereitet. Das ist aber auch eine gute Variante, um bei „Ninja Warrior“ erfolgreich zu sein. Er ist ein überragender Kletterer und Athlet. Ihn zeichnet seine Gelassenheit und Leichtigkeit aus. Bei ihm sieht es immer locker aus, wobei er aber auch sehr ehrgeizig ist.“

Alexander Wurm (24): Der Bundesliga-Boulderer wurde bei „Ninja Warrior“ 2018 und 2019 „Last Man Standing“. Dabei schaffte er es 2018 als erster Teilnehmer in Deutschland auf den den Mount Midoriyama. Der Psychologie-Student ist der jüngere Bruder von Juliane Wurm, der Boulder-Weltmeisterin und neunzehnfachen Deutschen Meisterin.

Samuel Faulstich über Alexander Wurm: „Alex Wurm wird es wieder machen. Ich kenne ihn von Wettkämpfen ganz gut. Er ist ehrgeizig, geht sehr konzentriert und strategisch mit einem Plan vor. Nach der Staffel 2019 hat er noch einmal ordentlich trainiert und sich akribisch vorbereitet. Er hat Lust, dass Ding komplett zu gewinnen – sprich: erster „Ninja Warrior“ in Deutschland zu werden und den Mount Midoriyama zu bezwingen. Alex studiert Psychologie und ist mental auch sehr stark. Er hat jahrelange Wettkampferfahrung und kann kühlen Kopf bewahren.“

Übrigens, mit einem Marktanteil von 18,4 Prozent (1,53 Millionen) bei den 14-49-Jährigen sowie 13,2 Prozent (1,98 Millionen) in der Zielgruppe der 14-59-Jährigen hatte sich das zweiten Halbfinale von „Ninja Warrior Germany“ den Primetime-Sieg gesichert. Durchschnittlich 2,85 Millionen Zuschauer (9,4 Prozent) schalteten die Physical-Game-Show mit Laura Wontorra, Frank Buschmann und Jan Köppen ein.

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