Auch der Rhöner „Ninja Warrior“ Gary Hines kämpft im Halbfinale um den Einzug in das Finale.
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Auch der Rhöner „Ninja Warrior“ Gary Hines kämpft im Halbfinale um den Einzug in das Finale.

Gary Hines fliegt wieder

„Ninja Warrior“ (RTL): Opa gegen Teenager – starkes Generationenduell in extrem schwierigem Parcours

  • Sebastian Reichert
    vonSebastian Reichert
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Bei „Ninja Warrior“ (RTL, 20.15 Uhr) kämpfen in Halbfinale 2 am Freitagabend (20. November) 51 Athleten um die letzten 25 Startplätze für das Finale. Dabei kommt es es einem extrem schwierigen Parcours zum starken Generationenduell zwischen Lasse von Freier (18) und Opa Markus Malle (48). Auch Stefanie Noppinger und Gary Hines sind dabei.

Köln - Bereits vor dem zweiten „Ninja Warrior“-Halbfinale sicher den Einzug ins Finale haben als jeweilige „Power Tower“-Sieger in ihren Vorrunden mit einem „Safety Pass“ nur Oliver Edelmann („Last Man Standing 2016“), Kim Marschner und Daniel Gerber. Darum kämpfen müssen am Freitagabend hingegen noch die Mitfavoriten Moritz Hans („Last Man Standing 2017“), Joel Mattli, Simon Brunner, Eren Eski und Krister Kröll sowie auch Frauen-Favoritin Stefanie Noppinger.

„Ninja Warrior“ (RTL): Opa gegen Teenager – extremes Duell im Halbfinale 2

Letztere, die Freundin von Oliver Edelmann und damit Teil eines „Ninja Couple“, hofft, sich dann im „Ninja Warrior“-Finale ein Duell gegen Astrid „Krasstrid“ Sibon um den „Last Woman Standing“-Titel liefern zu können. In Staffel vier im Jahr 2019 war Arleen Schüßler die beste Frau in der RTL-Show. Die „Ninja Queen“ schied nach einer fatalen Quatsch-Panne an der Mega-Wand allerdings in Halbfinale 1 aus.

NameNinja Warrior Germany
Erstausstrahlung9. Juli 2016
SenderRTL
Moderatorinnen/ModeratorenLaura Wontorra, Jan Köppen, Frank Buschmann
ProduktionsunternehmenRTL Studios
DrehortKöln (seit 2020, vorher: Karlsruhe)

Das zweite „Ninja Warrior“-Halbfinale hat acht teilweise neue Hindernisse. Es startet mit den Sprung-Tritten. Im Anschluss folgen die Schwung-Bretter (neu im Vergleich zu Halbfinale 1), die Balance-Brücken, die Hangel-Trommeln (neu), die Feder-Bretter, die Schwung-Scheiben (neu), die Wand (4,25 Meter hoch) oder die Mega-Wand (5,50 Meter hoch), das Riesenrad und der doppelte Rohrschlitten mit Cargo-Netz.

Vor allem die Schwung-Scheiben könnten zu einem extrem schwierigen Hindernis im zweiten „Ninja Warrior“-Halbfinale werden, an dem viele Athleten vorzeitig scheitern könnten. Zu dem Hindernis gehören zwei drehende Scheiben sowie zwei Griff-Bretter, an die man mit beiden Händen versetzt in der Luft hängend zugreifen muss. Dabei ist die jeweilige Grifffläche nur wenige Zentimeter breit.

Ein Abrutschen beim Herüber-Springen zu den vier Elementen ist schnell möglich. Neben viel Griffkraft müssen die „Ninja Warrior“-Athleten bei den Schwung-Scheiben auch noch die schmalen Griff-Flächen versetzt mit den beiden Händen beim Sprung genau erwischen, um dieses Hindernis meistern zu wollen.

Die Schwung-Scheiben werden wohl auch Markus Malle vor eine Herausforderung stellen. Der Vertriebstrainer aus Winnenden-Birkmannsweiler ist als der Älteste aller 103 Halbfinalisten noch am Freitag bei „Ninja Warrior“ dabei. Zur Einordnung: Markus Malle ist mit seinen 49 Jahren – bei der Aufzeichnung der RTL-Show war er noch 48 Jahre alt – nur sechs Jahre jünger als Moderator Frank „Buschi“ Buschmann (55).

Der vierfache Opa („Ich hatte gar nicht damit gerechnet, es ins Halbfinale zu schaffen“) tritt in zweiten „Ninja Warrior“-Halbfinale unter anderem gegen Kletter-Talent Lasse von Freier an. Mit seinen 18 Jahren ist der Schüler aus Hannover einer der jüngsten Teilnehmer in der fünften Staffel der RTL-Show, gehört aber trotz seines jungen Alters schon zu Deutschlands besten Boulderern.

Es wird spannend, zumal im zweiten „Ninja Warrior“-Halbfinale auch noch der Rhöner Amerikaner Gary Hines mit dabei ist. „Captain America“, der der bei der Aufzeichnung der RTL-Show noch in Salz im Landkreis Rhön-Grabfeld wohnte und in der Vorrunden-Show wieder die Mega-Wand knacken wollte, war im Vorrunden-Parcours mit seinen Flügelsöckchen zwar vorzeitig Baden gegangen.

Doch der 36-jährige Gary Hines überraschte am Ende alle – und schaffte es noch ins Halbfinale. Mit 20,4 Prozent Marktanteil (1,77 Mio. Zuschauer) bei den 14- bis 49-Jährigen hatte das erste Halbfinale von „Ninja Warrior Germany“ derweil erstmals in Staffel fünf die Drei-Millionen-Marke geknackt. Damit lag die Physical Game Show mit Laura Wontorra, Frank Buschmann und Jan Köppen am Freitag in der Prime Time vorn.

Mal gucken, ob auch im zweiten „Ninja Warrior“-Halbfinale wieder „ganz große Heldengeschichten geschrieben werden“. In unserer großen „Ninja Warrior“-Übersicht finden Sie unterdessen alle wichtigen Informationen zum aktuellen Stand bei der „stärksten Show Deutschlands“.

Übrigens, in Fulda hat im Juni 2020 der frühere „Ninja Warrior“-Teilnehmer Samuel Faulstich die Boulderhalle „Block Barock“ eröffnet. Der Boulderer, der schon angekündigt hat, 2021 wieder bei „Ninja Warrior“ an den Start zu gehen, hat erklärt, wie man die extremen Hindernisse am besten schafft.

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