„Ninja Warrior“ (RTL): Stefanie Noppinger ist „Last Woman Standing“ 2020.
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„Ninja Warrior“ (RTL): Stefanie Noppinger ist „Last Woman Standing“ 2020.

Moritz Hans weiter

„Ninja Warrior“ (RTL): Stefanie Noppinger wird „Last Woman Standing“ – Youngster rocken Parcours

  • Sebastian Reichert
    vonSebastian Reichert
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„Ninja Warrior“ (RTL): Wer wird der Sieger? Moritz Hans oder Alexander Wurm? René Casselly? Jemand anders? Nach Finale 1 ist unter den Athleten kräftig ausgesiebt worden. Von den 56 Athleten, die es in die erste Finalrunde geschafft hatten, haben es nur noch 16 bis in das große Finale geschafft.

Köln - Zumindest ein „Ninja Warrior“-Titel (und damit auch 25.000 Euro) wurde in der RTL-Show am Freitagabend allerdings schon vergeben. „Last Woman Standing“ wurde Stefanie Noppinger. Sie folgt damit auf Arleen Schüßler, die nach einer fatalen Quatsch-Panne im Halbfinale vollkommen unnötig ausgeschieden war.

„Ninja Warrior“ (RTL): Stefanie Noppinger wird „Last Woman Standing“ – Youngster rocken Parcours

Auch für den Rhöner Amerikaner Gary Hines war im „Ninja Warrior“-Halbfinale Endstation. Der Athlet mit den „Captain America“-Flügelsöckchen ging an der Himmelsleiter baden. In der ersten Finalrunde mussten neun Hindernisse in 4:30 Minuten geschafft werden. Stefanie Noppinger schaffte es bis zum sechsten Hindernis, der Sprungstange 2.0.

Sie wurde damit die beste Athletin der fünften RTL-Staffel. Für Astrid „Krasstrid“ Sibon war hingegen an Hindernis drei, am Schleuderstamm, bereits Schluss. Moderatorin Laura Wontorra sprach vom „Duell der Gigantinnen“. Stefanie Noppinger zeigte sich „super happy“.

Sie habe ihren beiden Ziele in der Jubiläumsstaffel noch übertroffen – nämlich das „Ninja Warrior“-Finale zu erreichen und ihren Freund, Oliver Edelmann, zu schlagen. „Das war eine große Leistung von beiden. Respekt, dass sie es so weit geschafft haben“, lobte auch Samuel Faulstich sowohl Siegerin Stefanie Noppinger als auch die Zweitplatzierte Astrid Sibon.

NameNinja Warrior Germany
Erstausstrahlung9. Juli 2016
SenderRTL
Moderatorinnen/ModeratorenLaura Wontorra, Jan Köppen, Frank Buschmann
ProduktionsunternehmenRTL Studios
DrehortKöln (seit 2020, vorher: Karlsruhe)

Der „Ninja Warrior“-Finalist 2018 und Betreiber der „Block Barock“-Boulderhalle in Fulda hatte gegenüber der Fuldaer Zeitung erklärt, dass er zu seinen persönlichen Topfavoriten neben Moritz Hans und René Casselly noch drei weitere Athleten. zählt. Nämlich Kim Marschner und Oliver Edelmann sowie natürlich auch „Last Man Standing“ und Vorjahressieger Alexander Wurm.

Für die erste Überraschung sorgte indes gleich zu Beginn einer der „Ninja Warrior“-Favoriten. Artur Schreiber – Vorrunden-Sieger und der Schnellste im Halbfinale – scheiterte am letzten Hindernis, dem Cargo-Netz. Überraschend war am Ende auch, dass mit Daniel Gerber (3:54.84) und Samuel Dufner (3:58.59) zwei Athleten die beiden schnellsten Finisher waren, die wohl die wenigsten so ganz vorn auf dem Zettel hatte.

Zwei „Ninja Warrior“-Küken ließen bei ihrer ersten Teilnahme aufhorchen. Sowohl Leon Wismann (18) als auch Philipp Göthert (19) meisterten alle Hindernisse und zogen in das große Finale (4. Dezember) ein. Der älteste Teilnehmer aller Halbfinalisten, der vierfache Opa Markus Malle (48), der es sensationell bis in die erste Finalrunde geschafft hatte, scheiterte hingegen trotz Lob von Jan Köppen („Ist der gut!“) am Rad.

Die top gehandelten Kletterer Alexander Wurm (Frank Buschmann: „Was für eine Leistung“), Moritz Hans, der am Buzzer noch ein „Let‘s Dance“-Tänzchen hinlegte, und Kim Marschner schafften hingegen alle Hindernisse und sind erwartungsgemäß im großen „Ninja Warrior“-Finale dabei. In unserer großen Übersicht finden Sie die Namen aller Finalisten und alle wichtigen Informationen zum aktuellen Stand bei der „stärksten Show Deutschlands“.

Krass auch: Lukas Dauenheimer aus Mönchengladbach, der sich in der „Ninja Warrior“-Vorrunde zunächst die Schulter an einem Hindernis ausgerenkt und dann wieder einrenkte, um dann im Parcours noch die Himmelsleiter und damit auch die Halbfinal-Qualifikation zu packen, renkte sich im Final-Parcours wieder die Schulter aus und schied aus.

Am leichtesten schienen mit René Casselly und Oliver Edelmann (Jan Köppen: „Das sieht so einfach aus“) unterdessen den ersten Final-Parcours zwei „Ninja Warrior“-Athleten zu meistern, die keine Boulderer sind und zuletzt nicht zu den absoluten Topfavoriten gezählt wurden. Letzterer, 2016 der erste „Last Man Standing“ überhaupt in Deutschland, steht nun in der fünften Staffel zum fünften Mal im Finale am 4. Dezember.

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