Optimistisch für die trend-messe (von links): Christoph Abel, Brigitte Schlottig, Peter Kinold, Thorsten Krämer und Gabriele Leipold. / Foto: Volker Nies

Organisatoren optimistisch: Pressekonferenz zur trend-messe

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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FULDA - Die Kreishandwerkerschaft und Messeorganisator Kinold-Messen sind zuversichtlich, dass die trend-messe zu einem Erfolg wird – auch wenn wegen der Diskussion um das Coronavirus vermutlich weniger Besucher kommen werden als im Vorjahr. Das sagten Kreishandwerksmeister Thorsten Krämer (52) und Messechef Peter Kinold (61) in einem Pressekonferenz am Freitagvormittag.

„Die Aussteller, mit denen ich jetzt spreche, sind alle positiv gestimmt“, äußerte Kinold. Krämer ergänzte, dass er sich natürlich über wachsende Besucherzahlen freue. Für den wirtschaftlichen Erfolg der Aussteller sei aber nicht die Zahl der Besucher, sondern ihre Qualität entscheidend. „Die Verbraucher, die zur trend-messe kommen, werden sicher sehr interessiert sein“, sagte Krämer.

„Mit 294 Unternehmen werden wir mehr Teilnehmer haben als im Vorjahr. Die trend-messe ist und bleibt die größte und attraktivste regionale Ausstellung“, sagte Krämer.

Sicherheit wie in einem Supermarkt

Kinold räumte ein, dass es in den vergangenen Tagen einige Anfragen von Ausstellern gegeben habe, ob die Messe stattfinde. „Mit den Auflagen, die wir mit dem Landkreis vereinbart haben, können wir eine Sicherheit gewährleisten, wie sie in einem Supermarkt herrscht“, sagte Kinold.

Besucher werde registriert

Zu den Auflagen gehören erhöhte Maßnahmen zur Desinfektion – wie ausreichende Handdesinfektionsspender und eine regelmäßige Desinfektion der Sanitäranlagen. Zudem werden alle Personen vor dem Betreten der Messe registriert: Sie müssen ihre Personalien und Kontaktdaten angeben. Sie werden auch aufgefordert, Angaben zu machen, ob sie sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben und ob sie akute Atemprobleme aufweisen. In diesen Fällen wird ihnen der Zutritt zur Messe verwehrt. „Diese Auflagen zu erfüllen wir selbstverständlich. Wir wollen, dass sich die Besucher sicher und wohl fühlen“, sagte Kinold. Die Fragebögen sollen an die Besucher schon an den Parkplätzen ausgegeben werden. „Der Zutritt zur Messe wird sich durch das Ausfüllen der Fragebögen für die Besucher vielleicht um eine oder zwei Minuten verzögern“, erklärte Kinold.

50 neue Aussteller

Unter den knapp 300 Ausstellern sind 50 neu bei der Messe. „Diese Wechsel halten die Messe abwechslungsreich und interessant“, erklärte Kinold. Neu bei der Messe ist, dass eine Halle nach zwei Tagen umgenutzt wird. In der Halle, in der am Donnerstag und Freitag erstmals regionale Pflegetage stattfinden, wird am Samstag und Sonntag eine Hochzeitsmesse stattfinden.

Keine Schulklassen

Die lebenden Werkstätten, in der die Innungen ihre Arbeit präsentieren, werden – wie in den Vorjahren an allen vier Messetagen in Betrieb sein, um für eine Ausbildung im Handwerk zu werben, stellte Gabriele Leipold (55), Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft heraus. Komplette Schulklassen werden nicht teilnehmen. In den Vorjahren hatten an den ersten zwei Messetagen insgesamt 1000 Schüler im Klassenverband die Werkstätten besucht. In der Ausbildungshalle soll verstärkt über die Themen Existenzgründung und Firmenübergabe informiert werden.

Nach dem AWO-Altenzentrum Fulda sagte auch die Helios St. Elisabeth Klinik Hünfeld unter Verweis auf die Corona-Diskussion ihre Teilnahme ab. / vn

Die trend-messe findet vom 12. bis 15. März am Messegelände in der Fulda Galerie statt. Die Messe öffnet täglich von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene ab 18 Jahre sechs Euro im Vorverkauf und sieben Euro an der Tageskasse. Jugendliche bis 18 Jahre kommen gratis zur Messe. Am Donnerstag und Freitag zahlen Senioren ab 65 Jahre nur drei Euro an der Tageskasse.

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