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Paul Panzer im Interview: „Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels“

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - „Midlife Crisis... Willkommen auf der dunklen Seite“ heißt das neue Programm von Paul Panzer. Am 8. Dezember kommt der 47-Jährige in die Esperantohalle nach Fulda. Mit unserer Zeitung sprach der Komiker über sein neues Programm, die Midlife Crisis und was die Mitte des Lebens bereit hält.

Sie kommen nach Fulda. Was mögen Sie an Fulda gern? Unterscheidet sich die Stadt für Sie von anderen Städten?

Dann und wann schon, man hat nicht zu jeder Stadt einen Bezug oder eine Verbindung. Fulda ist einer der Städte, die geografisch so liegen, dass ich zeitnah ankomme und nach der Show oft direkt weiter muss. Und trotzdem freue ich mich jedes Mal. Das Publikum in Fulda sorgt immer für eine gigantische Stimmung... was will man mehr.

Worauf freuen Sie sich am meisten bei Ihrer Show? Und worauf darf sich der Zuschauer freuen?

Endlich mit neuem Programm, neuen Geschichten, neuem Bühnenbild und neuer Energie die Leute zum Lachen bringen. Die Leute werden es lieben...

Worauf darf sich jemand einstellen, der noch nie bei einer Show von Ihnen war?

Dass „er“ oder „sie“ einen unvergesslichen lustigen und ausgelassenen Abend erlebt, wie schon lange nicht mehr.

Haben Sie schon Feedback zu Ihrem Programm bekommen? Wenn ja, welches?

Ein neues Programm ist immer gerade am Anfang ein Abenteuer, alles ist neu, man muss improvisieren und hat (als Künstler) richtig Stress. Aber gerade das sorgt für diese unvergleichliche Stimmung, die nur neue Programme am Anfang liefern. Die Leute, mit denen ich gesprochen hab, lieben es. Die einzige Kritik, die ich bekommen habe, „die Show war zu kurz“. Gelangweilt hat sich also keiner. Ich hab daran gearbeitet, der Kunde ist eben König.

Wie ist das Programm entstanden? Wodurch wurden Sie beeinflusst? Wie kommt man auf die Themen? Wie bastelt man daraus ein Programm und wie lange hat das gedauert?

Ich habe immer schon versucht Themen zu finden, die mich wirklich bewegen. Der Paul ist nach 20 Jahren auf der Bühne ein bisschen in die Jahre gekommen. Das motiviert, Themen zu finden, die zu Pauls Befinden passen. Midlife Crisis traf den Nagel auf den Kopf.

Sie machen das ja schon eine Weile. Sind Sie noch immer aufgeregt, wenn Sie auf der Bühne stehen?

Immer. Das ist normal und gut, schließlich muss man was abliefern. Je länger ich ein Programm spiele, desto sicherer werde ich. Aber eine gewisse Spannung bleibt.

Gab es je ein Erlebnis auf der Bühne, an das Sie gar nicht gern zurückdenken?

Nein, alles was passiert, passiert ... Das ist live, und genau deshalb mache ich es.

Ihr Programm heißt „Midlife Crisis... Willkommen auf der dunklen Seite“. Befinden Sie sich derzeit in dieser Krise?

Ein bisschen schon, aber das Gute an einer Krise ist, dass man meist gestärkt daraus hervorgeht. Es gibt also Licht am Ende des Tunnels.

Es heißt, Sie zeigen, was die „goldene Mitte“ für uns alle bereithält. Was hält Sie denn bereit?

Mehr als wir denken, viel mehr. Am besten Ticket besorgen, vorbeikommen... kaputtlachen .

„Was die goldene Mitte für uns alle bereithält“ klingt sehr positiv konnotiert. Dürfen wir uns also auf die Midlife-Crisis freuen?

Ich bin der Meinung, wir sollten uns auf alles freuen, was das Leben für uns bereithält, wir haben nur dieses Eine. Letztlich ist dieser mittlere Lebensabschnitt auch nur eine Projektionsfläche der eigenen Wünsche und Hoffnungen. Es liegt wie immer an uns. Machen wir das Beste daraus .

Eintrittskarten gibt es für 34,60 Euro und 46,10 Euro in allen Geschäftsstellen der Zeitung in Fulda, Hünfeld, Schlüchtern und Schlitz.

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