Fotos: Ann-Katrin Jehn

Peter Santagati gewinnt mit großem Vorsprung – Johanna Heinbuch ist die schnellste Läuferin

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Peter Santagati hat den 26. Fulda-Marathon souverän mit einem Abstand von mehr als dreieinhalb Minuten gewonnen. Bei besten Wetter waren 2104 Läufer angetreten. Die Veranstalter sind damit zufrieden.

Locker lief Sieger Peter Santagati ins Stadion ein. 1:11:46 Stunden, Rang eins beim Debüt in Fulda – er hatte sein Ziel erreicht. Der aus Roth bei Nürnberg stammende Santagati ließ die Konkurrenz am Sonntag über die 21,0975 Kilometer weit hinter sich, den Streckenrekord von 1:07:47 (Christian Schreiner im Jahr 2017) konnte er damit allerdings nicht knacken.

Nichtsdestotrotz, mit mehr als dreieinhalb Minuten Vorsprung kam er vor dem Zweitplatzierten Manuel Werner von der veranstaltenden LG Fulda (1:15:30) und dem Dritten Micha Bähr (1:15:58) ins Ziel.

Johanna Heinbuch ist die schnellste Läuferin

Nach dem dritten Rang im vergangenen Jahr setzte sich bei den Frauen in diesem Jahr Johanna Heinbuch aus Sinntal-Sterbfritz mit 1:28:30 Stunden durch. Sie ließ Sabine Stadler (Tri-Force Fulda, 1:29:33) und Vivien Priemer (1:30:58) hinter sich und freute sich vor allem über die gute Stimmung entlang der Strecke: „Die war richtig gut. Und die Wärme hat mich während des Laufs gar nicht gestört.“

Anders erging es Halbmarathon-Vorjahressiegerin Nadine Hübel (Tri-Force Fulda, 38:43 Minuten), die in diesem Jahr über zehn Kilometer als erste Frau im Stadion einlief. „Gerade nach Gläserzell raus wurde es richtig warm. Für mich hätten es gerne zehn Grad weniger sein dürfen“, berichtet sie. Als Zweitplatzierte kam Zoé Delgado von der SKG Gersfeld (41:18) im Stadion an, Antonia Seemann (Sunny Smile Team, 42:25) wurde Dritte.

Citylauf als Vorbereitung

Als Trainingslauf betrachtete 10-Kilometer-Sieger Max Schmitt vom Hünfelder SV (37:28) den Citylauf, bei dem ihm das Kopfsteinpflaster kleine Probleme bereitete. Am kommenden Wochenende stehen für ihn die Hessischen Meisterschaften im Straßenlauf über die gleiche Distanz an.

„Ich bin am Anfang mit den anderen gelaufen und habe dann die Chance genutzt, mich abzusetzen“, stellt er zufrieden fest. Hinter ihm auf Rang zwei landete Florian Lochhaas (Team Erdinger alkoholfrei, 39:38), Dritter wurde Jonathan Feik (LG Fulda, 40:44).

2104 Läufer waren mit dabei

Zufrieden waren am Ende auch die Verantwortlichen des Fulda-Marathons. 2104 Starter bedeuten nach den 2310 im vergangenen Jahr zwar einen erneuten Rückgang bei den Teilnehmerzahlen, allerdings habe die LG in diesem Jahr mit Terminschwierigkeiten zu kämpfen gehabt.

„Sicherlich hat uns der gleichzeitig stattfindende Kassel-Marathon Teilnehmer gekostet, vor allem bei den Teams haben wir das bemerkt“, sagt Schulte. Vor diesem Hintergrund gehe die Starterzahl voll in Ordnung. Erfreulich sei zudem, dass nichts passiert sei.

Einen ausführlichen Bericht mit Kommentaren von Peter Santagati lesen Sie in der Montagsausgabe unserer Zeitungen.

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