Neben der bestehenden Halle entsteht eine neue Produktionshalle. Sie ist doppelt so hoch wie die bestehende Fertigungshalle.
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Neben der bestehenden Halle entsteht eine neue Produktionshalle. Sie ist doppelt so hoch wie die bestehende Fertigungshalle.

Dimos baut neue Produktionshalle

Maschinenbauer setzt in Petersberg auf Wachstum nach der Corona-Krise

  • Volker Nies
    vonVolker Nies
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Trotz Coronavirus-Krise verkaufen sich die Sonderfahrzeuge des Maschinenbauers Dimos gut. Um langfristig mit der Auftragslage schritthalten zu können, baut der Hersteller von Spezialstaplern ein neues Produktionsgebäude.

Petersberg - Mit 3600 Quadratmetern ist die neue Halle doppelt so groß wie die bestehende Fertigungsstätte. Nach der Fertigstellung im ersten Quartal 2021 soll das neue Gebäude hauptsächlich die Endmontage beherbergen, denn diese benötigt immer mehr Platz. Jetzt war am Firmengelände mit Blick auf die A 7 Spatenstich.

Dimos verzeichnete in den vergangenen Jahren eine weltweit deutlich steigende Nachfrage nach Sondertransportlösungen. Auch unsere Kernprodukte wie der Mehrwege-Seitenstapler brauchen größere Räumlichkeiten“, erklärt Dimos-Vertriebsleiter Pascal Schütz. Die neue Halle wird für die Endmontage genutzt. Auch ein Verlade- und Logistikbereich sowie ein Showroom für Standardprodukte sind vorgesehen. Viel Raum bekommt auch der Testaufbau von Anlagen, der vor allem im Vorfeld der Auslieferung von Großprojekten benötigt wird.

Firma Dimos baut eine neue Halle in Petersberg

Vier Brückenkräne mit einer Hubkraft von je 25 Tonnen und zusätzliche Schwenkkräne, die am Boden der jeweiligen Endmontagestationen positioniert sind, statten die zwölf Meter hohe Halle aus.

„Wir sind uns bewusst, dass viele Maschinenbauer jetzt zu kämpfen haben“, sagt Pascal Schütz. „Dennoch ist die Investition in den Standort notwendig, um in Zukunft weiter wachsen zu können.“ Neue Infrastrukturen und Fertigungsprozesse kämen der zukunftsorientierten strategischen Ausrichtung von Dimos zugute.

Spurlos ging die Coronavirus-Krise nicht an dem Unternehmen vorüber. „Speziell unsere Zulieferstrukturen mussten wir reorganisieren, um weiter Fahrzeuge ausliefern und Aufträge abwickeln zu können. Gerade mit unseren regionalen Partnern konnten wir hier Stärke beweisen“, sagt Schütz.

Neubau spielt wichtige Rolle für Zeit nach der Krise

„Der Zeitpunkt wird kommen, an dem es mit der Wirtschaft wieder mit größeren Schritten weitergeht. Für diese Zeit nach der Krise spielt unser Neubau eine strategisch enorm wichtige Rolle.“ Neue Fahrzeugmodelle und Sonderlösungen seien ohne das Neubauprojekt schwer umzusetzen. „Wir dürfen den Aufschwung der Wirtschaft zum Zeitpunkt X nicht verpassen und müssen von Beginn an vorne mit dabei sein“, äußert der Vertriebsleiter.

Das Unternehmen beschäftigt 55 Mitarbeiter. Seit mehr als 25 Jahren ist die Dimos Maschinenbau GmbH am internationalen Markt in der Sparte Lager- und Flurförderzeuge präsent. Die beiden Firmengründer Dieter Modrey und Alfred Schütz gaben dem Unternehmen mit ihren Initialen seinen Namen.

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