Zur Einweihung des ersten Bauabschnittes des Malteser Zentrums für Notfallvorsorge waren zahlreiche Gäste geladen.
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Zur Einweihung des Malteser Zentrums für Notfallvorsorge waren zahlreiche Gäste geladen.

Neue Heimat für Malteser HIlfsdienst

Erster Bauabschnitt des Malteser Zentrums für Notfallvorsorge eingeweiht

Der erste Bauabschnitt des Malteser Zentrums für Notfallvorsorge ist am Donnerstag in Petersberg eingeweiht worden.

Petersberg - Mit der Erweiterung der Rettungswache Petersberg entsteht ein Kompetenzzentrum für alles rund um das Thema Notfallvorsorge. Das Zentrum für Notfallvorsorge beheimatet Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Sanitätsdienst der Malteser. Rund 3.956 Einsätze fährt der Rettungsdienst der Malteser von Petersberg jährlich. Das Zentrum für Notfallvorsorge ist Verwaltungssitz für acht Rettungswachen im Bezirk Fulda.

„Wir freuen uns, mit der Erweiterung nun auch den Katastrophenschutz und den Sanitätsdienst an die Wache in Petersberg anschließen zu können“, so Thomas Peffermann, Diözesangeschäftsführer des Malteser Hilfsdienst Fulda. Nach langer Vorplanung konnte der Neubau innerhalb eines halben Jahres fertiggestellt werden. Rund 450.000 Euro hat der erste Bauabschnitt gekostet. „135.000 Euro wurden vom Landkreis bezuschusst“, erklärt Peffermann.

Malteser Fulda: Leistungsfähige Einsatzkräfte in Haupt- und Ehrenamt

Sechs Rettungswagen, drei Gerätewagen-Sanitätsdienst sowie Material für die Notfallvorsorge finden im Zentrum für Notfallvorsorge Platz. „Ebenfalls ist das Zentrum für Notfallvorsorge unser Ausbildungsort für Notfallvorsorge und Zentrum für die Notärztliche Vorsorge der Malteser im Landkreis Fulda“, erklärt Dirk Rasch, Leiter Notfallvorsorge des Malteser Hilfsdienstes Fulda.

Das Zentrum für Notfallvorsorge beheimatet Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Sanitätsdienst der Malteser. Rund 3.956 Einsätze fährt der Rettungsdienst der Malteser von Petersberg jährlich.

Rund 170 Ehrenamtliche sind im Katastrophenschutz und rund 100 im Sanitätsdienst in Petersberg im Einsatz. „Wir sind froh, dass wir mit den Maltesern im Landkreis Fulda leistungsfähige Einsatzkräfte im Haupt- und Ehrenamt haben“, so Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt. Und verspricht weitere Unterstützung für die Malteser im Landkreis Fulda.

Diözesanjugendpfarrer Alexander Best segnete das Malteser Zentrum für Notfallvorsorge. „Das ist für mich ein ganz besonderer Einsatz, denn im Katastrophenschutz sowie im Sanitäts- und Rettungsdienst gehen die Malteser ihrer ureigenen Aufgabe nach. Die ritterliche Aufgabe für andere Menschen da zu sein“, erklärt Best. (akh)

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