In Petersberg-Steinau hat eine Scheune gebrannt.
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In Petersberg-Steinau hat eine Scheune gebrannt.

Technischer Defekt an Hackschnitzel-Anlage

Nach Feuer in Petersberg-Steinau mit drei Verletzten: Polizei schließt Brandstiftung aus

Am Montagabend kam es zu einem zweiten Einsatz für die Feuerwehren in Fulda: In Petersberg-Steinau ist in einer Scheune ein Brand ausgebrochen. Am Donnerstag teilt die Polizei mit: Anzeichen für eine Brandstiftung gibt es nicht.

Update vom 30. Juli, 12.16 Uhr: Die Brandursachenermittler der Fuldaer Kriminalpolizei haben in Steinau zwischenzeitlich ihre Untersuchungen am Brandobjekt abgeschlossen. Im Ergebnis haben die bisherigen polizeilichen Untersuchungen und Ermittlungen keine Anhaltspunkte auf eine vorsätzliche Brandstiftung ergeben. Wahrscheinlich ist das Feuer in Folge eines technischen Defekts an der dortigen Hackschnitzelanlage ausgebrochen.

Die Untersuchungen der Brandursache bei dem Großbrand in Fulda-Kohlhaus am Montagabend dauern noch an - wegen der extremen Einsturzgefahr.

Update vom 28. Juli, 14.46 Uhr: Nach dem Scheunenbrand in Petersberg suchen die Ermittler nach der Ursache. Dies teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Scheune war am Montag bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand sei eine Hackschnitzelanlage in der Scheune in Brand geraten. Bei dem Einsatz der Feuerwehr hatten drei Einsatzkräfte eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten. Eine Feuerwehrfrau war in ein Krankenhaus gebracht worden.

Erstmeldung vom Montag, 27. Juli: Steinau - Nach der Leitstellenmeldung zum Großbrand in Fulda-Kohlhaus meldete die Leitstelle einen Brand in Petersberg-Steinau. Dort hatte sich ein Feuer in einer Scheune, in der zerkleinertes Holz gelagert wird, entwickelt, die ebenfalls als Lagerstätte genutzt wird. 82 Feuerwehrleute aus der Großgemeinde waren hier mit der Drehleiter aus Hünfeld im Einsatz, berichtete Philipp Heil von der Petersberger Feuerwehr am Montagabend.

Auch in Petersberg-Steinau war die Feuerwehr mit einem Großaufgebot.

Das Feuer sei von allen Seiten mit vier Rohren angegriffen worden, der Brand sei daher schnell unter Kontrolle gewesen. Allerdings brannte die Scheune bis auf die Grundmauern nieder. Personen hätten sich nicht in dem Gebäude aufgehalten, bestätigten sowohl Heil als auch die Polizei auf Nachfrage.

Die Scheune grenzt direkt an ein Geschäftshaus mit Hochzeitsladen und Atelier. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, im Nachgang wurde allerdings bekannt, dass sich drei Feuerwehrleute eine leichte Rauchgasvergiftung zuzogen. Eine der drei Einsatzkräfte musste ins Krankenhaus. Die Hauptstraße musste vollgesperrt werden. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch unklar. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf 250.000 Euro. (sam, sec)

Lesen Sie hier: Den Brand der Lagerhallen in Fulda-Kohlhaus hatte zahlreiche Schaulustige angelockt. Und: Die Feuerwehren in Fulda standen am Montagabend vor einer logistischen Herausforderung.

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