Foto: Walter Rammler

Pfarrer Fried-Wilhelm Kohl verlässt die Christuskirche

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Pfarrer Fried-Wilhelm Kohl (60) wird nach 25 Jahren die Gemeinde der Fuldaer Christuskirche verlassen. Er bleibt jedoch in Fulda tätig und übernimmt zum 1. Februar 2020 die Schulpfarrstelle an der Ferdinand-Braun-Schule.

Kohl hatte kürzlich die Gemeinde in einem Gottesdienst über seine Entscheidung informiert. Kohl ist derzeit noch mit einer ganzen Pfarrstelle an der Christuskirche tätig, mit einer halben Stelle ist dort Pfarrerin Jana Koch-Zeißig beschäftigt, die auch Autorin der „Sonntagsgedanken“ auf der Religionsseite unserer Zeitung ist.

Pfarrer Kohl war für unsere Zeitung gestern nicht zu erreichen. Dekan Bengt Seeberg sagte, von der Redaktion nach den Gründen von Kohls Schritt befragt, er könne es verstehen, wenn jemand nach 25 Jahren an einer Stelle einen Wechsel anstrebe. Wie Seeberg erläuterte, wird Pfarrer Björn Henkel (28) zunächst die Vakanzvertretung übernehmen. Henkel ist ein junger Theologe, der im Herbst von Bischöfin Beate Hofmann ordiniert worden war. Derzeit ist er im Auslandsdienst in der Evangelischen Kirche von Südafrika tätig.

Henkel werde vom 1. Februar an im Kirchenkreis Fulda tätig werden und in der Christuskirche, aber auch an anderen Stellen Vertretungsdienste übernehmen, konkretisierte Prälat Bernd Böttner gegenüber unserer Zeitung. Böttner ist Personalchef der Kurhessischen Kirche. Kohl, so der Prälat, habe sich um die Schulpfarrstelle beworben und sei ausgewählt worden.

Wie lange die Vakanzzeit dauern wird, ist noch offen. Die Pfarrstelle an der Christuskirche werde im Januar ausgeschrieben, dann müsse man schauen, was es an Bewerbungen gebe, sagte Böttner. Über die Besetzung der Pfarrstelle entscheidet die Bischöfin.

Fried-Wilhelm Kohl und seine Ehefrau Ute, die ebenfalls Pfarrerin ist, waren im Herbst 1994 an die Christuskirche gekommen. Kohl hatte vor Kurzem seine Tätigkeit für ein Sabbatjahr unterbrochen. / zi

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