Ein freilaufendes Pferd auf der Autobahn A7 bei Fulda hat eine Vollsperrung verursacht.
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Ein freilaufendes Pferd auf der A7 bei Fulda hat eine Vollsperrung verursacht.

Nach Reifenplatzer

Vollsperrung wegen Pferd auf A7 bei Fulda - Autofahrer mit Pferdeanhänger kracht gegen Fahrbahnbegrenzung

Ein freilaufendes Pferd auf der Autobahn A7 bei Fulda hat eine Vollsperrung verursacht. Ein Autofahrer war mit seinem Pferdeanhänger ins Schleudern geraten und gegen die Fahrbahnbegrenzung gekracht. Daraufhin kippte der Hänger um.

  • Ein freilaufendes Pferd auf der Autobahn A7 bei Fulda hat am Donnerstag eine Vollsperrung verursacht.
  • Ein Autofahrer war mit seinem Pferdeanhänger ins Schleudern geraten und gegen die Fahrbahnbegrenzung gekracht. Der Hänger kippte um.
  • Das Pferd erlitt Schürfwunden. Der Autofahrer und ein weiterer Insasse wurden nicht beziehungsweise leicht verletzt worden. 

Ein Pferd auf der Autobahn - diese Meldung gibt es auch nicht alle Tage. Das Tier war in einem Pferdeanhänger untergebracht. Mit diesem wiederum war ein 59-jähriger Jeep-Cherokee-Fahrer aus Wachenroth aus dem mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt am Donnerstag gegen 12.20 Uhr auf der A7 am Autobahndreieck Fulda in Richtung Kassel unterwegs.

Ein Unfall mit einem Pferdeanhänger ist auf der A7 passiert.

Mit im Auto war zudem noch seine 17-jährige Tochter als Beifahrerin. Laut Polizei schaukelte sich das Gespann durch einen Reifenplatzer am Pferdeanhänger auf und geriet ins Schleudern. Das Auto stieß mit der linken Betongleitwand zusammen. Beim Aufprall wurde das Gespann getrennt.

Der Jeep Cherokee und der Pferdeanhänger kamen auf dem linken Fahrstreifen an der Betongleitwand zum Stillstand. Das im Anhänger befindliche Pferd gelangte daraufhin auf die Autobahn. „Pferd steht auf Fahrbahn. Zur Zeit Vollsperrung“, schrieb die Polizei in Fulda in einer Erstmeldung um 12.36 Uhr.

Vollsperrung in Höhe Fulda Mitte

Glücklicherweise konnte das Pferd aber nach kurzer Zeit wieder eingefangen werden. Die Fahrbahn beziehungsweise die zwei Fahrspuren in Fahrtrichtung Nord waren zuvor in Höhe von Fulda Mitte zwischenzeitlich voll gesperrt worden.

Das Unfallauto musste abgeschleppt werden.

Fahrer und Beifahrerin blieben (nahezu) unverletzt, während das Pferd durch kleine Schnittwunden leicht verletzt wurde. „Das Pferd wurde durch Mitarbeiter eines befreundeten Pferdehofes aus Hofbieber von der Autobahn geholt. Ein Tierarzt wird sich das Pferd näher anschauen“, heißt es im Polizeibericht.

Unfall relativ glimpflich ausgegangen

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro am Auto, Anhänger sowie den Einrichtungen der Autobahnmeisterei. Gegenüber Reportern am Unfallort erklärte der 59 Jahre alte Fahrer, dass er froh sei, dass der Unfall noch relativ glimpflich ausgegangen sei.

Das Pferd wurde durch Mitarbeiter eines befreundeten Pferdehofes aus Hofbieber abgeholt.

Ein Abschleppdienst barg den Wagen sowie den Anhänger. Die Polizei leitete den Verkehr während der Bergungsarbeiten über den rechten Fahrstreifen und Standstreifen an der Unfallstelle vorbei.

In den Nacht zum Samstag kam es dann zu dem nächsten nicht ganz alltäglichen Einsatz für die Rettungskräfte in der Region. Eine Scheune mitten in der Ortslage von Neuhof-Hattenhof brannte komplett ab. Dabei entstand ein Sachschaden von mindestens 100.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. 

Zwei Tarpan-Wildpferde sind übrigens die neue Attraktion im Wildpark Gersfeld. Sie zogen jetzt in ein Gehege nahe des Eingangsbereichs ein. Bald soll noch eine Stute mit einem Fohlen dazukommen. 

jev, sar

Lesen Sie hier: Polizei blitzt auf der A 7 - und ist schockiert

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