Fotos: Ralph Leupolt

„Das Phantom der Oper“ begeistert 850 Besucher in der Esperantohalle

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Tragik gepaart mit schrägem Humor: Bei der Musicalaufführung „Das Phantom der Oper“ in der Esperantohalle fieberten die Besucher am Freitagabend nicht nur hinsichtlich der Dreiecks-Liebesgeschichte mit. Auch hatte das Publikum bei der Inszenierung mit Deborah Sasson und Uwe Kröger viel zu lachen und zu staunen.

Von unserem Redaktionsmitglied Nadine Buß

„Das Phantom der Oper“ wurde bereits einige Male in Fulda aufgeführt. Dass die Musical-Produktion gut ankommt, liegt etwa an der geschulten Sopranstimme von Deborah Sasson. Sie spielt das Chormädchen Christine Daaé, das vom Phantom entführt wird. Auch Uwe Kröger (in der Rolle des Phantoms) und Jochen Sautter (als Raoul) sind Profis, die ihre Rollen Freitagabend gut verkörperten.

Besondere Bühnenbilder

Die Besonderheit der Musical-Inszenierung liegt laut der US-amerikanischen Sopranistin Deborah Sasson vor allem an der Nähe zum Buch von 1911. Das war den Produzenten sowie dem 56-köpfigen Ensemble wichtig.

Besonders sind auch die Bühnenbilder. Originale Aufnahmen aus der Pariser Oper wurden durch eine 3-D-Videotechnik an einen weißen Vorhang projiziert. Eindrucksvoll war dabei, dass die Zuschauer wie in einem Aufzug die Ebenen – von der Bühne, zur Unterbühne, bis hinab in die Katakomben– wechselten.

Lacher und Beifall

Lachen und Schmunzeln konnten man ebenso: Figuren wie die beiden Operndirektoren heiterten das Publikum durch ihre gegenseitigen Sticheleien auf. Und auch Madame Sorelli, eine extrovertierte und abergläubische Italienerin, sorgte für Erheiterung. Die Besucher klatschten fleißig Beifall. Mit stehenden Ovationen waren sie zum Teil verhalten.

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