Bauleiter Patrick Jost sowie die Unternehmer Patrick Wendt und Holger Enders.
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Bauleiter Patrick Jost sowie die Unternehmer Patrick Wendt und Holger Enders (von links) gaben den offiziellen Startschuss für das Bauvorhaben am Ortsrand von Pilgerzell.

Start für Bauprojekt in Pilgerzell

Zwölf neue Doppelhaus-Hälften entstehen in den nächsten zwei Jahren

  • Volker Nies
    vonVolker Nies
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Zwölf Doppelhaus-Hälften sollen in den nächsten 24 Monaten am Ortsrand von Pilgerzell entstehen. Die Entwickler – die Unternehmer Patrick Wendt (39) aus Eichenzell und Holger Enders (51) aus Neuhof – investieren 5,5 Millionen Euro.

Pilgerzell - Bauen in Corona-Zeiten – das bedeutet: Auch auf der Baustelle wird auf Mindestabstände geachtet. Jetzt mit dem schon lange geplanten Bauprojekt zu starten, daran hatten die Investoren Patrick Wendt und Holger Enders aber keinen Zweifel: „Wir erleben ein konstantes Interesse von möglichen Käufern an unserem Projekt. Gerade in unsicheren Zeiten wächst das Interesse an einer Investition in Immobilien“, ist Enders überzeugt. „Die ersten Hälften sind bereits verkauft“, berichtet Enders.

Die Investoren hatten das Grundstück bereits im April 2018 gekauft. Danach haben sie das Vorhaben gemeinsam mit den Gremien der Gemeinde Künzell entwickelt. In der Gemeindevertretung hatte es Diskussionen darüber gegeben, wie dicht dieser Bereich bebaut werden soll. Anlieger hatten gefordert, dass das Areal nicht so dicht bebaut wird. Der Pilgerzeller Ortsbeirat sah die dichte Bebauung ebenfalls kritisch – auch weil die Straßen zu dem Baugebiet relativ klein seien.

Bauprojekt Pilgerzell: Erste Häuser in einem Jahr bezugsfertig

Die Gremien der Gemeinde Künzell gaben am Ende aber grünes Licht, dass zwölf Doppelhaushälften errichtet werden können – so wie es die Investoren von Anfang an vorgeschlagen hatten. Auf zwölf Grundstücken mit einer Größe von jeweils 620 bis 650 Quadratmetern pro Haus errichten die beiden Bauherren nun Doppelhäuser mit besonders auffälligen Gauben – Gegengiebel nennt sie der Architekt.

„Wir werden die Häuser nach und nach errichten. In einem Jahr sollen die ersten Häuser bezugsfertig sein, in gut zwei Jahren soll das gesamte Projekt abgeschlossen sein“, berichtet Enders. Jede Hälfte soll eine Wohnfläche von rund 180 Quadratmetern bekommen.

Bau der Häuser startet in Pilgerzell in dieser Woche

Das Besondere an dem Vorhaben ist die gemeinsame Haustechnik: Alle zwölf Häuser erhalten eine gemeinsame Haustechnikzentrale und eine gemeinsame Heizung. Das trägt dazu bei, dass die Häuser den Energiesparstandard KfW 55 erreichen, wie Wendt und Enders berichten.

In dieser Woche begannen die Arbeiten für die ersten vier Hälften. Dass es mit den Bauarbeiten planmäßig vorangeht, das haben Enders und Wendt selbst in der Hand. Denn Enders mit seinem Neuhofer Elektro-Heizung- und Sanitär-Unternehmen und Wendt mit seinem Malermeisterbetrieb aus Eichenzell wollen rund drei Viertel der Arbeiten mit den eigenen Unternehmen erledigen lassen. Sie hatten bisher schon auf verschiedenen Baustellen zusammengearbeitet. Nun wickeln sie in der Enders-Wendt-Projektbau-GmbH & Co. KG das Bauvorhaben gemeinsam ab. Jeder von ihnen hatte zuvor schon eigene Immobilien entwickelt.

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