Foto: Daniela Petersen

Plan zur Landesgartenschau 2023: Heimattiergarten soll doppelt so groß werden

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Fulda - Der Heimattiergarten in Fulda soll im Zuge der Landesgartenschau 2023 umgestaltet werden. Zukünftig haben die Ziegen, Tauben, Lamas und Kängurus des Tiergarten doppelt so viel Platz. Mit einem neuen Konzept sollen die Besucher hautnah den Tieren begegnen können.

Der Sanierungsbedarf des Heimattiergartens sei hoch, wie Stadtbaurat Daniel Schreiner in einer Antwort auf eine Anfrage der CDU-Stadtverordnetenfraktion erklärt. Auch Tierhaltung und die Präsentation der Besucheransprache müssten neu konzipiert werden.

Begegnungsort für Mensch und Tier

Die Idee: Der Tiergarten soll als Mensch-Tier-Begegnungsort gestaltet sein. „Eine wichtige Aufgabe ist die Weiterentwicklung als attraktiver, nachhaltiger und in seiner Konzeption zukunftsweisender Lernort.

Aufbauend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen soll so ein Angebot der Umweltbildung entstehen, das Besuchern ermöglicht, Tiere in idealen Haltungsbedingungen hautnah zu erleben, ihre Bedürfnisse zu erkennen und zu lernen, sich entsprechend zu verhalten“, stellt Schreiner heraus.

2016 wegen Mängeln geschlossen

Diese Konzeption erfordere eine Neuorganisation in der Tierhaltung und dem Trägerverein. Der Verein Heimattiergarten Fulda Neuenberg betreibt den Tiergarten, die Flächen wurden dem Verein vor einigen Jahren im Rahmen eines langjährigen Erbbaurechtvertrags von der Stadt Fulda zur Nutzung überlassen.

Im Mai 2016 war der Heimattiergarten in die Schlagzeilen geraten, weil das Veterinäramt Mängel festgestellt hatte und das „Zurschaustellen der Tiere“ nicht mehr genehmigte. Erst im April 2017 wurde die Erlaubnis wieder erteilt und die Pforte geöffnet.

Investitionshöhe bisher unbekannt

Seitdem gibt es Pläne, den Tiergarten, wo Ziegen, Tauben, exotische Vögel, Damwild, Lamas und sogar Kängurus zu sehen sind, weiterzuentwickeln und baulich umzugestalten. Dabei solle das Areal der Landesgartenschau 2023 mit einbezogen werden.

Wie hoch die Investition sein wird, könne noch nicht gesagt werden, da die Planung noch nicht abgeschlossen sei. Fest steht aber, dass die Finanzierung der Umgestaltung über das Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ realisiert wird. Laut Schreiner soll die Maßnahme voraussichtlich zu zwei Dritteln gefördert werden.

Das könnte Sie auch interessieren