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Pokal-Knaller! Maberzell muss im Viertelfinale bei Rekordmeister Düsseldorf ran

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Ein Sieg trennt Tischtennis-Bundesligist TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell noch vom Highlight der Pokal-Saison: dem Liebherr Pokal-Finale, bei dem die vier besten Teams den Sieger ausspielen. Doch die Hürde auf dem Weg dorthin könnte kaum größer sein. Den Osthessen wurde am Donnerstag im Viertelfinale Rekordmeister Borussia Düsseldorf zugelost.

Demnach dürfen sich die Titelfavoriten im Deutschen Tischtennis-Pokal im Viertelfinale über Heimspiele freuen: Die TTF Liebherr Ochsenhausen empfangen den Post SV Mühlhausen, Borussia Düsseldorf den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell und der 1. FC Saarbrücken TT den TTC Schwalbe Bergneustadt.

Erneut zu einem Zweitligisten reist der ASV Grünwettersbach, der beim TuS Celle antritt. Das Liebherr Pokal-Finale steigt am 4. Januar 2020 in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm. Am Donnerstag losten die Oberbürgermeister Gunter Czisch (Ulm) und Gerold Noerenberg (Neu-Ulm) die Viertelfinal-Paarungen aus.

Die TTF Liebherr Ochsenhausen, die im vergangenen Jahr das Double aus Pokal und Meisterschaft holten, empfangen den Post SV Mühlhausen. „Das Final Four vor der Haustür wollen wir natürlich wieder erreichen“, sagt TTF-Präsident Kristijan Pejinovic. „Aber unsere Situation hat sich geändert, wir sind vom Jäger zum Gejagten geworden – und jedes Team geht gegen uns doppelt engagiert zu Werke.“ Im vergangenen Jahr hatte sich Ochsenhausen vor mehr als 4000 Zuschauern in der ratiopharm arena mit 3:1 gegen den SV Werder Bremen den Titel gesichert.

Maberzells Gegner dieses Mal in der Jäger-Rolle

Die Rolle des Jägers hat dagegen in dieser Spielzeit Borussia Düsseldorf inne. Der Rekordpokalsieger, der in der Vorsaison im Viertelfinale ausgeschieden war, trifft in der Runde der letzten acht auf den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell. „Wir haben im vergangenen Jahr in keinem Wettbewerb ein Endspiel erreicht, da backt man automatisch erst mal kleinere Brötchen“, sagt Düsseldorf-Manager Andreas Preuß. „Wir sind froh, dass wir im Viertelfinale stehen, nun ist die Teilnahme am Final Four unser Ziel.“

Ebenfalls ein Heimspiel hat der dritte Titelkandidat gezogen, der 1. FC Saarbrücken TT: Der deutsche Vizemeister empfängt den TTC Schwalbe Bergneustadt. Komplettiert wird das Viertelfinale durch die Begegnung zwischen dem TuS Celle, der als Zweitligist automatisch Heimrecht genießt, und dem ASV Grünwettersbach. Die Badener hatten bereits im Achtelfinale einen Zweitligisten gezogen und sich beim TTC GW Bad Hamm mit 3:0 durchgesetzt. Termin der Viertelfinals ist Sonntag, 20. Oktober 2019, 15 Uhr. / FZ, sar

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