Nach einer mutmaßlichen Unfallflucht kam es in Großenlüder zu einem Großeinsatz der Polizei.
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Nach einer mutmaßlichen Unfallflucht kam es in Großenlüder zu einem Großeinsatz der Polizei.

Zeugen-Aufruf

Großeinsatz der Polizei in Großenlüder: Wer baute den Unfall mit dem Motorrad?

  • Sebastian Reichert
    vonSebastian Reichert
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Großeinsatz der Polizei in Großenlüder (Landkreis Fulda): Zuvor hatte ein Unbekannter einen Unfall mit einem Motorrad gebaut und dann Unfallflucht begangen. Die Beamten konnten den Fahrer nicht zweifelsfrei feststellen.

Großenlüder - Am frühen Samstagabend gegen 18.50 Uhr war es am westlichen Ortseingang von Großenlüder zu einem Alleinfall mit einem Motorrad gekommen. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr wurden zu dem Unfall gerufen. Die Einsatzkräfte fanden am Unfallort aber keinen Fahrer vor.

Großeinsatz der Polizei in Großenlüder: Wer baute den Unfall mit dem Motorrad?

Die Polizei führte daraufhin eine Halterabfrage durch und landete bei einer Adresse in Großenlüder. Eine Zivilstreife fand dort mehrere Personen vor, von denen zumindest einige offenbar auch alkoholisiert waren. Es kam zu einem Wortgefecht zwischen den Beamten und dem mutmaßlichen Motorradfahrer.

„Womöglich hat der Mann die Beamten in Zivil in der Dunkelheit nicht gleich als Polizisten erkannt“, sagte ein Sprecher der Polizei in Fulda. Weil die Zivilstreife befürchtete, dass die Lage mit dem mutmaßlichen Unfallfahrer und seiner Gruppe eskalieren könnte, wurden weitere Beamte nachalarmiert.

Letztlich waren acht Polizeistreifen in Großenlüder im Einsatz. Weil die Beamten nicht zweifelsfrei feststellen konnten, wer der Unfallfahrer war, brachen sie den Einsatz ab. „Zum Eigentumsschutz“ stellten sie das Unfallmotorrad sicher, das wegen eines Saisonkennzeichens auch erst ab dem 1. April hätte gefahren werden dürfen.

Die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall werden jetzt durch die Polizeistation in Fulda geführt. Die Beamten bitten die Bevölkerung um Hilfe und fragen, wer Hinweise zu dem gestürzten Motorradfahrer geben kann. Zeugen sollten sich bitte bei der Polizei in Fulda unter der Telefonnummer (0661) 1050 melden. (sar)

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