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Polizei warnt vor falschen Mitarbeitern eines amerikanischen Softwarekonzerns

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Erneut treiben angebliche Mitarbeiter eines großen amerikanischen Softwarekonzerns ihr Unwesen in Osthessen. Bisher haben fünf Personen angezeigt, dass sie betrogen wurden, gab die Polizei in einer Pressemeldung bekannt. Dabei ist ein finanzieller Gesamtschaden im fünfstelligen Eurobereich registriert geworden.

Die Telefonate der Betrüger werden in englischer Sprache geführt. Den Opfern wird vorgegaukelt, dass sich eine gefährliche Schadsoftware auf dem Rechner befindet. Um diese zu entfernen, manipulieren sie die Angerufenen so weit, dass ihnen der externe Zugriff auf den Computer gewährt wird. Nun steuern sie den Rechner so geschickt, dass sie Zugang zu den Online Bankverbindungen der Angerufenen erhalten und nehmen im Beisein – quasi unter den Augen der Betroffenen – Abbuchungen vor und überweisen deren Geld auf ausländische Bankkonten.

Die Polizei warnt erneut vor dieser betrügerischen Masche. Seriöse Softwarefirmen würden solche Anrufe nicht praktizieren. Außerdem sollten fremde Personen niemals dazu berechtigt sein, auf den Computer zu greifen zu können, erklärte die Polizei in der Pressemitteilung. Wenn sich tatsächlich eine Schadsoftware auf dem Rechner befinden sollte oder dies vermutet wird, sollte man sich persönlich an die Administratoren der Firma wenden.

Das Polizeipräsidium Osthessen bittet deshalb um Hinweise unter der Telefonnummer (0661) 105-0, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache. / sec

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