Fotos: Sabine Kohl

Poolbillard-Team der SG Johannesberg weiter auf Bundesliga-Kurs

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Das vergangene Wochenende hatte es in sich für die Queue-Künstler der SG Johannesberg. Gleich zweimal stritten sich die Osthessen mit Gera um die Punkte. Letztendlich ein ausgeglichenes Duell, das jeweils die Heimmannschaft für sich entschied.

Gera – SG Johannesberg 5:3: Am Samstag mussten die Fuldaer in Gera antreten – und ohne Punkte wieder nach Hause fahren. Zum ersten Mal in dieser Saison ließen die Titelfavoriten aus Fulda Punkte liegen. Gegen den Geraer Europameister Christian Fröhlich war Erik Köhler genauso chancenlos wie Marcus Rohe. Und auch Raphael Wahl musste eine knappe Niederlage gegen Ex-Bundesligaspieler Alexander Usbeck hinnehmen.

Obwohl Wahl in der Disziplin 14/1 endlos bereits mit 108:6 in Führung lag, beendete sein Gegner das Duell mit zwei starken Serien noch zum 108:125 aus Fuldaer Sicht. Lediglich Juri Pisklov hielt sich schadlos und gewann zweimal. „Gera war heute einfach besser als wir, das muss man auch mal so anerkennen“, konstatierte Mannschaftskapitän Wahl nach dem Spiel und tatsächlich hätten sich die Spieler der SG Johannesberg auch über eine deutlichere Niederlage nicht beschweren dürfen.

SG Johannesberg – Gera 5:3: Nach der Niederlage vom Vortag waren in Johannesberg alle gewarnt. Bei einer weiteren Niederlage wäre der komfortable Vorsprung an der Tabellenspitze dahin und vieles wieder möglich. Zur Überraschung der SG standen aber Geras Top-Mann Christian Fröhlich ebenso wie ein zweiter Stammspieler, Ernst Schmitt, nicht auf dem Spielplan.

Dennoch haben vor allem Alexander Usbeck und Michael Lisso von den Gästen die Fuldaer richtig gefordert. Marcus Rohe verlor beide Duelle gegen Lisso verdient. Dafür siegten Raphael Wahl und Juri Pisklov in ihren Duellen gegen Usbeck knapp. Wahl im 8-Ball mit 2:1 nach Sätzen (1:4/4:2/4:2) und Pisklov im 10-Ball mit 2:0 (4:3/4:1). Beide bestritten auch ihr zweites Einzelduell erfolgreich, Erik Köhler sicherte den entscheidenden fünften Einzelpunkt zum Gesamtsieg.

Mit sieben Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten haben die Johannesberger ihr erklärtes Saisonziel Aufstieg in die zweite Bundesliga weiterhin fest im Blick. Ein weiterer positiver Aspekt ist laut Abteilungsleiter Alexander Peer der öffentliche Zuspruch sowie die ständig steigenden Zuschauerzahlen. „Es ist fantastisch zu sehen, dass das öffentliche Interesse deutlich mehr wird und die Leistung des Teams honoriert wird“, so Peer. / sko

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