Archivfoto: Uwe Zucchi/dpa

Probleme mit Besucher-Stopp: Sicherheitsdienst bewacht jetzt Eingang des Klinikums in Fulda

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Fulda - Das Klinikum Fulda und das Hünfelder Helios-Krankenhaus haben ein generelles Besuchsverbot ausgesprochen, um Patienten sowie Mitarbeiter vor einer Ansteckung durch das Coronavirus zu schützen. Nicht jeder Besucher zeigt dafür Verständnis. Deshalb hat das Klinikum jetzt sogar Wachleute und Einlasskontrollen.

Doch manche Menschen missachten die Schutzmaßnahmen des Klinikum, schreibt die „Bild“-Zeitung. Deshalb mussten „die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft werden“, zitiert das Boulevard-Blatt Menzel. „Heißt: Das Krankenhaus wird dauerhaft im „Nachtmodus“ geführt. Nur noch der Haupteingang ist geöffnet und wird von einem Sicherheitsdienst bewacht.“

Menzel geht indes davon aus, dass sich die Lage noch verschlimmern könne: „Wir stehen am Anfang. Wir tun alles, um uns vorzubereiten. Die Konzentriertheit der Mitarbeiter ist spürbar. Das sind gute Voraussetzungen, um für diese Situation gewappnet zu sein.“

Diebstahl von Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken

Auch das Herz-Jesu Krankenhaus Fulda erließ am Montag ein Besuchsverbot. Das Neuro-Spine-Center in Fulda hatte bereits vor einigen Tagen mitgeteilt, keine Besuche mehr zu erlauben. Auf der Homepage des Helios St. Elisabeth Klinik Hünfeld heißt es, dass Besuchereduzieren sind. „Besucher mit Erkältungssymptomen haben derzeit keinen Zutritt.“

Menzel wies unterdessen auf einige Dinge hin, die er für bedenklich hält: „Wir hatten den Fall, dass Desinfektionsmittel und auch Atemschutzmasken, die auf Medikamentenwagen waren, gestohlen wurden. Es ist schade, dass es so etwas gibt.“ Auch in anderen Krankenhäusern in der Region ist das schon vorgekommen. / dan, sar

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