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Projekt „Treffpunkt Vielfalt“: 25 Wohnungen mitten in Dipperz

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Dipperz - Rund 25 Wohnungen für junge Familien und Senioren sollen auf dem Grundstück von Schwobs Hof mitten in Dipperz, einem einstigen Dreiseithof, an der Langenbieberstraße entstehen. Das Projekt des Investors Dr. Michael Fladung trägt den Titel „Treffpunkt Vielfalt“.

Von unserem Redaktionsmitglied Rainer Ickler

In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung wurde die Bauvoranfrage des Investors positiv beschieden. Damit hat er grünes Licht und er kann mit dem Bauvorhaben loslegen. „Der Bauantrag wird jetzt vorbereitet und danach erfolgen die detaillierten Planungen“, erklärt Fladung gegenüber unserer Zeitung. „Vielleicht wird schon in diesem Jahr mir den Abrissarbeiten begonnen“, sagt er zum Zeitplan. Fest steht aber, dass dann im Jahr 2021 gebaut werden soll.

U-Form soll erhalten bleiben

Das Dipperzer Architekturbüro Sturm und Wartzeck übernimmt die Planungen. Das Konzept sieht vor, dass die klassische U-Form des Hofes erhalten bleibt. Das vorhandene denkmalgeschützte Haus wird saniert. Dort sollen kleine Wohnungen entstehen. Die einstigen Scheunen kommen weg, und dort werden Häuser und Wohnungen gebaut.

Fladung erläutert, dass auf der Fläche vier Reiheneinfamilienhäuser für junge Familien, drei Maisonette-Wohnungen für Paare und sieben barrierefreie Wohnungen für „Service-Wohnen im Alter“ geschaffen werden. Zwei große Wohnungen mit Gartenanschluss im Erdgeschoss sowie Dachwohnungen für Wohnen mit Aussicht sind zudem noch auf dem Areal geplant.

Besonderheit des Projekts

Ob er auch eine Tagespflegeeinrichtung dort etabliert, stehe noch nicht fest. Geplant sei dies. Es müssten noch Gespräche geführt werden, sagt Fladung.

Er stellt als Besonderheit des Projekts heraus, dass die Gebäude CO2-neutral mit Pellets- und Solaranlagen, Fotovoltaik und eventuell Batteriespeicher betrieben werden sollen. Fladung setze auf Nachhaltigkeit. Aus diesem Grund könnte er sich auch vorstellen, dass er ein Elektroauto-Carsharing in Dipperz zur Verfügung stellt. „Wer schnell nach Fulda muss, kann sich ein Elektroauto mieten“, schwebt ihm vor.

4531 Quadratmeter großes Areal

Der Bauausschuss hat dem Investor einige Auflagen gemacht. Unter anderem müsse er wegen der Hochwassergefahr besondere vorbeugende Maßnahmen umsetzen, damit das Wasser abfließen könne. Der charakteristische Dreiseithof soll laut Auflagen erhalten bleiben und auf dem 4531 Quadratmeter großen Areal sollen maximal 25 Wohneinheiten entstehen. Dafür sind mindestens 37 Stellplätze bereitzustellen.

Bürgermeister Klaus-Dieter Vogler (parteilos) erklärte, dass es ein Projekt sei, dass nicht nur den Ortskern von Dipperz aufwerte, sondern auch die große Nachfrage nach Mietwohnungen für jung und alt in Dipperz befriedigen könne.

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