Sommer in der Heimat: Mancher macht es sich in der Hängematte gemütlich.
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Sommer in der Heimat: Mancher macht es sich in der Hängematte gemütlich. (Symbolfoto)

Sommer in der Heimat

Sommerferien sind da: Wo verbringen die Promis aus Osthessen ihre Urlaubstage?

Die Ferien sind da. Wegen Corona fällt der Urlaub aber etwas anders aus als sonst. Regionale Promis erzählen uns, wie sie ihren Sommer in der Heimat verbringen möchten.

Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld weiß die Natur in der Rhön zu schätzen

Heiko Wingenfeld, Oberbürgermeister der Stadt Fulda.

Heiko Wingenfeld, Oberbürgermeister der Stadt Fulda: „Am liebsten verbringe ich meine Freizeit im Sommer zwischen Wasserkuppe und Steinwand. Die Landschaft dort fasziniert mich wirklich bei jedem Wetter - ob nun in der Mittagshitze, die hier durch die typische Rhöner Brise gut erträglich ist, oder auch gegen Abend, wenn nach einem Gewitterguss die Berggipfel in den Wolken stecken und in den Tälern der weiße Wasserdampf wabert. Und natürlich bietet unsere Rhön auch in Zeiten der Corona-Beschränkungen eine Vielzahl an Einkehrmöglichkeiten – vom Biergarten mit Fernblick bis zur urigen Gaststube.

Im Zuge einer Etappen-Pilgertour Richtung Mainz habe ich in den vergangenen Wochen aber auch die Schönheiten des Bergwinkels und des Kinzigtals neu entdeckt. Das hat mir einmal mehr vor Augen geführt, welchen Reichtum an Natur und Sehenswürdigkeiten wir direkt vor unserer Haustür haben.“

Olympia-Schwimmer Jan-Philip Glania freut sich auf Spareribs an der Kneshecke

Olympia-Schwimmer Jan-Philip Glania.

Jan-Philip Glania, deutscher Schwimmsportler: „‚Sommer in der Heimat‘ bedeutet für mich schöne Wanderungen und Radtouren in der Rhön mit tollen Ausblicken über die heimischen Landschaften und Dörfer. Die Milseburg als Ziel lädt immer wieder zum Verweilen ein. Möglichkeiten zum Einkehren in gute Gasthäuser mit traditioneller Küche gibt es in der Rhön reichlich. Besonders die Spareribs mit Rhönschlamm an der Kneshecke zusammen mit Freunden oder Familie dürfen für mich in keinem Sommer fehlen. Heiße Tage lässt man am besten abends in Fulda vor der „Heimat“ bei einem kühlen Getränk ausklingen.

Einen besonderen Stellenwert hat für mich als Petersberger natürlich die Liobakirche, die sowohl tagsüber als auch abends immer mit einer fantastischen Aussicht über Petersberg, Fulda und das Rhöner Land begeistert.“

Max von Bredow holt sich Inspiration im historischen Stadtkern Fuldas

Max von Bredow, Finalist der Sat.1-Kochshow „The Taste“.

Max von Bredow, Finalist der Sat.1-Kochshow „The Taste“ sowie Tagungs- und Bankettleiter: „Es gibt so viele Ecken hier in Fulda und in der Rhön, wo man sich wohlfühlt und seinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Meine Kraft sammle ich in der Weite der ruhigen Rhön, und wenn ich inspiriert werden möchte, dann genieße ich den historischen Stadtkern von Fulda. Nachts, wenn in Fulda fast keine Laterne mehr brennt und die Sterne hell über der Stadt leuchten, ziehe ich am liebsten durch die menschenleere Stadt und genieße die Stille unserer Barockstadt. Wenn mich dann die aufgehende Sonne zwischen den historischen Gebäuden blendet und die Glocken anfangen zu läuten, weiß ich, dass ich daheim bin.“

Landrat Stolz genießt handyfreie Ruhe am Haseltal in Bad Orb

Thorsten Stolz, Landrat des Main-Kinzig-Kreises.

Thorsten Stolz, Landrat des Main-Kinzig-Kreises: „Das Haseltal in Bad Orb ist für einen Familienausflug hervorragend geeignet. Der Bachlauf ist ein wahrer Anziehungspunkt für Kinder, und die angrenzenden Wiesen sind ein schöner Platz für ein Picknick. Und das Beste: Dort gibt es keinen Handyempfang, und die Zeit scheint still zu stehen. Wer mit seiner Familie etwas für die Gesundheit tun will, der ist in der Salzgrotte in der Spessart-Therme in Bad Soden-Salmünster gut aufgehoben. Dort waren wir bereits mehrmals mit unseren Kindern, die dort mit Schaufel, Baggern und Eimern im Salz aus dem Toten Meer spielen. Fest im Programm ist bei uns in jedem Jahr der Erlebnispark in Steinau. Zu empfehlen ist eine frühe Anreise, da hat man den Park fast für sich alleine. Außerdem haben wir ‚Abenteuergolf‘ für uns als Freizeitspaß entdeckt.“

Stefan Schwenk testet die Wandertouren in der Rhön

Stefan Schwenk, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Hünfeld.

Stefan Schwenk, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Hünfeld: „Wer die Rhön erlebt, dem bietet sich immer wieder ein faszinierendes Naturschauspiel mit unterschiedlichen Perspektiven. Auf der einen Seite schattige Wälder, auf der anderen Seite der weite Blick. Das ist beeindruckend. Als gebürtiger Saarländer habe ich immer den Eindruck, dass viele Einheimische gar nicht richtig wissen, was die Rhön zu bieten hat. Zuletzt haben wir eine Wanderung vom Würzburger Haus zur Kissinger Hütte unternommen, das war eine tolle Tour. Momentan bin ich mit meiner Frau nämlich dabei, verschiedene Tourenvorschläge durch die Rhön ‚abzuarbeiten‘. Dazu habe ich mittlerweile etwas mehr Gelegenheit als während meiner Zeit als Hünfelder Bürgermeister. Ein Ziel in Hünfeld ist im Sommer der Weinberg bei Molzbach, wo es prima Möglichkeiten zum Walken und Joggen gibt. Auch der Weg zum Ulmenstein lohnt sich.“

Auf Lothar Behounek wartet eine Besuchstour durch Süddeutschland

Lothar Behounek, Geschäftsführender Direktor der Landesmusikakademie Hessen.

Lothar Behounek, Geschäftsführender Direktor der Landesmusikakademie Hessen: „Eigentlich wollten meine Frau und ich im April nach Singapur reisen. Das hat sich durch Corona leider zerschlagen. Jetzt wollen wir unsere Familienangehörigen, die in ganz Süddeutschland ansässig sind, besuchen. Große Freude bereitet mir das E-Bike-Fahren. Gerade jetzt gibt es wunderbare Düfte und Eindrücke in der Natur zu erleben. Da fahre ich gerne mal von Pfordt nach Schlitz zur Landesmusikakademie. Auch der Vulkanexpress steht auf der Agenda, ebenso wie der Milseburgradweg. Außerdem werde ich den Rheingau dieses Jahr wieder besuchen, leider ohne Musikfestival. Aber ich freue mich, dass der Musikbetrieb allmählich in Schloss Hallenburg wieder in Gang kommt. Jetzt am Sonntag zum Beispiel mit einem Werkstattkonzert der Junior Band des LandesJugendJazzOrchesters Hessen.“

Die privaten Oasen der Fuldaer können Sie in der Aktion der FZ und der RhönEnergie bewundern.

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