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Propsteihaus-Mieter zahlen mehr für Parkplätze

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Petersberg - Wer das Petersberger Propsteihaus mietet, der bekommt Vergünstigungen in der nahegelegenen Tiefgarage Propsteihof. Die Gemeinde hat zum 1. Februar allerdings die Preise erhöht.

Von unserem Redaktionsmitglied Eike Zenner

Seit Anfang 2013 waren die Gebühren unverändert. Jetzt hat die Gemeinde die Sätze angehoben. Die Petersberger Gemeindevertretung hatte in ihrer jüngsten Sitzung den Weg dafür frei gemacht.

Bei bis zu 50 Pkws, die nicht länger als sechs Stunden in der Tiefgarage parken, werden fortan 30 Euro fällig statt bisher 25 Euro. Bei mehr als 50 Autos und maximal zwölf Stunden sind es 60 Euro statt bisher 50. Und wer Stellplätze für mehr als 50 Pkws und mehr als zwölf Stunden benötigt, der zahlt ab sofort 120 Euro statt bisher 100 Euro.

Tarife gelten ab Februar

Die neuen Tarife gelten seit dem 1. Februar für alle Mieter, die bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Mietvertrag für Veranstaltungen im Propsteihaus abgeschlossen hatten.

Die Preise steigen zwar, an der Vergünstigung an sich will die Gemeinde jedoch nicht rütteln. Denn der Mengenrabatt dient auch der Kundenbindung und soll – so heißt es in der Vorlage der Verwaltung, über die die Gemeindevertretung abgestimmt hat – „ein Abwandern nach Künzell verhindern“, wo vor dem Gemeindezentrum kostenlos geparkt werden kann.

Im vergangenen Jahr haben Mieter des Propsteihauses 2-mal den Tarif 1 in Anspruch genommen (50 Pkws, sechs Stunden), 12-mal wurde der Tarif 2 gebucht (mehr als 50 Autos, zwölf Stunden) und 4-mal der Tarif 3 (mehr als 50 Autos, länger als zwölf Stunden). Die Einnahmen beliefen sich auf 1050 Euro. Die Gemeinde rechnet durch die Erhöhung mit jährlichen Mehreinnahmen von rund 215 Euro.

Neuen Höchstwert erreicht

Regulär kostet ein Tagesticket in der Tiefgarage in der Zeit von Montag bis Freitag drei Euro. Im Tag-Tarif (Montag bis Freitag 7 bis 19 Uhr, Samstag 7 bis 15 Uhr) sind die ersten 60 Minuten frei, danach werden 50 Cent je 30 Minuten fällig.

2019 hat die Gemeinde einen neuen Höchstwert in der Auslastung erreicht. Laut dem kaufmännischen Leiter der Tiefgarage, Daniel Freidhof, gab es 160 Dauerparker, und es wurden über die Parkuhren 26 000 Parkvorgängen gezählt. Dies sei erfreulich, auch wenn die entstehenden Kosten daurch nicht gedeckt würden, sagt Freidhof.

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