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75 Prozent weniger Plastik: Tegut setzt auf Kartonverpackung für Hackfleisch

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Eine neue Kartonverpackung soll bei Tegut dafür sorgen, 75 Prozent Kunststoff bei Hackfleischprodukten der Eigenmarken einzusparen. Das teilt das Fuldaer Unternehmen mit.

Ab sofort besteht die Verpackung für Hackfleischprodukte der Tegut-Eigenmarken „Tegut Bio“ und „Tegut LandPrimus“ in Selbstbedienung aus 75 Prozent weniger Kunststoff, heißt es in der Mitteilung. Damit spare das Unternehmen weitere 9 Tonnen Plastik pro Jahr ein. Tegut sei damit der erste Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland, der diese „höchst innovative Verpackungsform“ noch in diesem Jahr flächendeckend in seinem Sortiment einführt.

Karton statt Plastik

Statt einer Plastikschale wird für das Hackfleisch künftig ein Karton verwendet, der nur mit einer dünnen Kunststofffolie ausgekleidet ist. Durch das Trennen von Karton und Folie können die einzelnen Wertstoffe der Verpackung separat recycelt werden.

„Hackfleisch-Produkte sind die meistverkauften Lebensmittel in unserer SB-Fleischabteilung. Deswegen war es uns ein besonderes Anliegen, hier eine schnelle und nachhaltige Lösung zu finden, mit der man auf einfache Weise einen hohen Nutzen erzielen kann. Diese neue Verpackungsform ist für Tegut nur ein weiterer Meilenstein zu einer 100 Prozent kunststofffreien Verpackung in der Zukunft“, sagt Christian Leuthner, Bereichsleiter Frische im Tegut-Zentraleinkauf. / lio

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