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Reifen Krieg in der Krise: Insolvenzgeld und Investorensuche

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Dorfborn - In den vorläufigen Insolvenzverfahren für Reifen Krieg gibt es wenige Tage nach Insolvenzantrag erste Fortschritte.

Wie der für die Fintyre-Gruppe – zu der Reifen Krieg gehört – zuständige Insolvenzverwalter Miguel Grosser von der Kanzlei Jaffé mitteilte, sind erste Insolvenzgeldzahlungen an Mitarbeiter erfolgt. Sie hatten für Januar keine regulären Lohn- und Gehaltszahlungen erhalten. Darüber hinaus habe der Gläubigerausschuss dem Start der Investorensuche zugestimmt.

Reifen Krieg hatten am vorvergangenen Donnerstag sowie in der vergangenen Woche weitere 15 Fintyre-Gesellschaften Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung gestellt. Die Fintyre-Gruppe ist auf den Groß- und Einzelhandel mit Autozubehör und Reifen sowie Serviceleistungen spezialisiert. Die deutschen Gesellschaften sind durch Einkauf von Waren oder den Bezug von Waren untereinander und finanzwirtschaftlich eng miteinander verknüpft.

„Diese Struktur macht es derzeit schwierig, den normalen Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten“, so Grosser. Sobald die Bestandsaufnahme abgeschlossen ist, sollen Gespräche mit Investoren aufgenommen werden. „Der Ausgang dieses Investorenprozesses ist völlig offen.“ / nz

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