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HSG reist zum Überraschungs-Verfolger

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Der Stolperstein der Vergangenheit ist am kommenden Wochenende Gegner im Topspiel, wenn die HSG Großenlüder/Hainzell beim Zweiten Rotenburg gastiert. Hünfeld braucht den Pflichtsieg gegen Tabellennachbar Bettenhausen.

Von unserem Redaktionsmitglied Ann-Katrin Hahner

TG Rotenburg – HSG Großenlüder/Hainzell: Da Fuldatal/Wolfsanger am letzten Spieltag erneut gestolpert ist, findet sich in dem Pulk, der sich aktuell hinter Großenlüder/Hainzell bildet, mit der TG Rotenburg plötzlich ein Team auf Platz zwei, welches man vor der Saison wohl nicht dort erwartet hätte. Denn zu sehr war die TGR in den letzten Jahren von den Balic-Brüdern abhängig und wurde durch deren Verletzungen oft aus dem Takt geworfen. Favoriten, wie Großenlüder, konnte Rotenburg so zwar ärgern, für die vorderen Plätze reichte es aber nie.

„Das ist in diesem Jahr anders“, meint HSG-Trainer Joachim Bug. Beide Balics seien fit, außerdem hätten die Rotenburger mit den jüngeren Spielern Maurice Reyer und Luca Schuhmann Garanten für effektives und schnelles Spiel in die Mannschaft eingebunden. „Dass die TGR Baunatal oder auch Wanfried geschlagen hat, zeigt, wie spielstark Rotenburg in dieser Serie ist“, so Bug. Er erwartet ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich seine HSG erst einmal zurechtfinden muss – immerhin fehlen mit Michael Blinzler und Benedikt Dimmerling (Knieverletzung) zwei wichtige Akteure. Das böte laut des Trainers aber auch Chancen für die jüngeren Spieler.

Hünfelder SV – VfB Viktoria Bettenhausen: Drei Siege und ein Remis konnte Bettenhausen bisher holen und steht daher mit einem Pünktchen mehr vor den Hünfeldern der Tabelle. Da nach Bettenhausen noch Gegner wie Hersfeld und Rotenburg auf die Haunestädter warten, könnte die Partie am Samstag (19 Uhr) eine der wenigen noch verbleibenden Gelegenheiten für die Hölzinger-Truppe sein, um vor der Winterpause Zählbares einzufahren. Der Aufsteiger geht allerdings mit ordentlich Rückenwind in die Partie: Im Derby mit Favorit Fuldatal/Wolfsanger erkämpfte sich der VfB einen knappen 30:28-Heimsieg und hat mit Spielmacher Gordan Suton einen Spitzenspieler der Liga zur Verfügung.

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