Tzatziki in einer Schale mit Gurken, Zitrone und Knoblauch
+
Lust auf Tzatziki? Das Rezept gibt es hier.

Serie „Natürlich koch‘ ich“

Macht Döner schöner? Heute gibt es Fladenbrot und Tzatziki

Es gibt die Liedzeile „Ich hab ne Zwiebel auf’m Kopf, ich bin ein Döner, denn Döner macht schöner“. Ob das stimmt? Nun ja. Die Hauptsache beim Döner ist: Das Tzatziki muss schmecken. Ein Rezept von FZ-Redakteurin und Kochbuchautorin Anne Baun.

  • In Teil sieben unserer Serie „Natürlich koch‘ ich“ gibt es Rezept für Fladenbrot und Tzatziki
  • Sie wollen Burger selber machen? Ein Rezept gibt es hier
  • Im vorherigen Teil der Serie haben wir Ihnen verraten, wie Sie griechischen Bauernsalat zubereiten
  • Lust auf Brathähnchen? Hier gibt es das passende Rezept

Fulda - Das gegrillte Fleisch ist für mich gar nicht so wichtig. Hauptsache, das Tzatziki schmeckt gut. Für die Vegetarier unter uns ist eingelegter Schafskäse ein adäquater Fleisch-Ersatz. Und vergessen Sie auch nicht, Ihren Döner mit Tomatenscheiben, Peperoni, Krautsalat und normalem Salat zu dekorieren.

Doch tatsächlich schmeckt das Fladenbrot auch einfach nur mit Tzatziki. Sie können es auch mal mit frisch gegrilltem Fischfilet probieren. Denn in einen normalen Döner gehört ja eigentlich gegrilltes Kalbfleisch. Wer Gyros bevorzugt, nimmt gegrilltes Schweinefleisch. Doch auch Lamm oder Rind machen sich gut in dem Fladenbrot.

„Natürlich koch‘ ich“: Ein leckeres Rezept für Fladenbrot und Tzatziki

Und wenn Sie mal wieder Sorge haben, dass Sie nach Knoblauch müffeln: Ein Glas Milch kann Abhilfe schaffen, ebenso das Kauen von frischer Petersilie. Andererseits ist Knoblauch ein echtes Stärkungsmittel. Blut, Herz, Gefäße und Immunsystem werden geschützt. Im alten Ägypten haben die verstorbenen Pharaonen Knoblauch sogar als Grabbeigabe bekommen. Im Mittelalter half die Knolle gegen die Pest, später gegen Rheuma und Skorbut. In der Klosterheilkunde hatte der Knoblauch allerdings einen schlüpfrigen Ruf, denn er sollte die Liebeskraft, nun ja, anstacheln. Wer mit heftigem Knoblauchatem da allerdings noch Chancen hatte, ist nicht überliefert.

Rezept Tsatziki

Zutaten:

500 g griechischer Joghurt

1/2 Salatgurke

4 Knoblauchzehen

2 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer

Zubereitung: Die Gurke waschen, schälen, längs halbieren und mit einem Löffel die Kernchen herausschaben. Dann die Gurke fein raspeln, salzen und beiseite stellen. Den Joghurt cremig rühren. Die Knoblauchzehen hineinpressen (hier ist natürlich Luft nach oben – wenn Sie ein Knobi-Fan sind, können Sie gerne mehr Zehen nehmen). Salzen, pfeffern und das Olivenöl hineinrühren. Das Gurkenwasser, das sich gebildet hat, abschütten und die Gurkenstückchen ebenfalls gut in den Joghurt rühren.

Rezept Fladenbrot

Zutaten (für 2 Stück):

1/2 Hefewürfel

300 ml Wasser (lauwarm)

450 g Dinkelmehl (Type 630)

2 TL Meersalz

3 EL Olivenöl

1 TL Zucker

1 Bio-Eigelb

Sesamsamen

Zubereitung: Zucker, Wasser und Hefe verrühren und stehen lassen, bis es anfängt zu blubbern. Währenddessen Mehl und Salz mischen, eine Mulde hineindrücken und die Hälfte des Olivenöls und dann die Hefemischung zugießen. Gut verkneten. Die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und 60 Minuten ruhen lassen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, teilen und zwei Fladen daraus formen. Restliches Öl mit Eigelb mischen und Brote bepinseln. Sesam darauf streuen. Ofen auf 220 Grad vorheizen, Brote etwa 20 Minuten backen.

Fladenbrot ist nicht schwer. Viel Spaß beim Backen

Die Autorin

„Natürlich koch´ich“ sagt Tütensuppen und Tiefkühlpizzen den Kampf an. Denn hier wird alles selbst gemacht. Von der Sauce Hollandaise bis zum Tiramisu, vom Vanillepudding bis zum Sauerbraten. Autorin Anne Baun hat sich viele alte Rezepte ihrer Großmutter vorgenommen und modernisiert, aber auch aktuelle Ernährungstrends verarbeitet.
Und bevor teure Superfoods verarbeitet werden, lohnt es sich, mal den regionalen Wochenmarkt zu besuchen. Frisch, saisonal und selbst gemacht: Seit über zwei Jahren erscheint die Serie „Natürlich koch´ich“ immer freitags in der Fuldaer Zeitung. Bisher sind zwei Bücher erschienen.

Sie haben Lust auf selbstgemachte Limo? Das Rezept gibt es hier. Oder wie wäre es mit sommerlichem Flammkuchen und hinterher Rote Grütze? Was bei sommerlichen Temperaturen immer geht: Ein Salat mit Feta und Melone. Oder lieber Nizza-Salat?

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema