Ein Teller Kürbissuppe mit weiteren Kürbissen auf einem Tisch
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Lecker und gesund: Kürbissuppe

„Natürlich koch‘ ich“-Rezept

Diese Kürbissuppe ist super schnell zubereitet und eine perfekte Mahlzeit im Herbst

  • Anne Baun
    vonAnne Baun
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Es ist wieder soweit: Die Kürbis-Zeit bricht an! Und eine Suppe mit Hokkaidokürbis ist im Herbst nicht nur schnell gekocht, sondern kann auch ein Resteverwerter sein.

  • Der Herbst hält Einzug bei „Natürlich koch‘ ich“
  • Heute gibt es Kürbissuppe
  • Falls Sie noch ein Rezept für die letzten warmen Spätsommertage suchen - Anne Baun empfiehlt einen Salat mit Wildkräutern und Pfirsich

Fulda - Es geht ja oft schon damit los, dass in einem Rezept für Kürbissuppe steht: 300 g Kürbis. Und was machen wir mit dem Rest? Der verschimmelt meist still und heimlich im Gemüsefach. Eklig, Geldverschwendung und noch schlimmer: Lebensmittelverschwendung.

„Natürlich koch‘ ich“: Kürbissuppe ist im Herbst ein besonders leckerer Resteverwerter

Ich suche mir immer den kleinsten Hokkaidokürbis, den ich am Markt oder in der Gemüseabteilung finden kann, und verwerte ihn dann komplett. Das Tolle am Hokkaidokürbis ist ja, dass die Schale essbar ist. Es gibt also kein umständliches Schälen. Der Kürbis wird einfach nur gewaschen, halbiert, die Kürbiskerne und das Mark können sauber mit einem Esslöffel herausgeschabt werden – fertig.

Wie der Name schon sagt, ist Kürbis die Hauptzutat dieser Suppe, doch im Grunde können neben Kartoffeln und Karotten auch andere Gemüsesorten in den Topf wandern. Fenchel macht sich zum Beispiel auch hervorragend in der Suppe, genauso wie Sellerie oder Steckrübe. Als Geschmacksträger muss nicht mal unbedingt die Sahne herhalten. Sie haben noch einen angebrochenen Becher Schmand oder Creme fraîche im Kühlschrank? Verwenden Sie es für die Suppe!

Rezept:

Zutaten:

1 kleiner Bio-Hokkaidokürbis

3 – 4 mittelgroße Kartoffeln

1 große Karotte

1 – 2 Knoblauchzehen

1 daumengroßes Stück Ingwer

1,5 – 2 l Gemüsebrühe

1 Becher Schlagsahne

1 Prise Cayennepfeffer

Kräuter nach Wahl

Wenn Sie das Gericht mit Ingwer und Cayennepfeffer würzen möchten, entwickelt sich eine angenehme Schärfe, die gerade auch bei Erkältungskrankheiten sehr gut helfen kann. Was nicht aufgegessen wird, darf auch gerne ins Gefrierfach wandern.

Zubereitung: Das Gemüse putzen, kleinschneiden und in der Gemüsebrühe ca. 20 Minuten gar kochen. Kurz vor dem Ende der Garzeit die Knoblauchzehen in die Suppe pressen, das Ingwerstück schälen und mitkochen. Die Sahne hineingießen und mit dem Cayennepfeffer würzen. Die Suppe mit dem Pürierstab ordentlich durchmixen.

Ob Sie noch Stückchen in der Suppe haben möchten oder es lieber fein püriert wünschen – das können Sie ja entscheiden, wie Sie wollen. Die Kräuter erst kurz vor dem Servieren drüberstreuen, sonst werden sie braun und unansehnlich.

Im Video: Sechs Gründe, warum Kürbisse so beliebt sind

Die Autorin

„Natürlich koch´ich“ sagt Tütensuppen und Tiefkühlpizzen den Kampf an. Denn hier wird alles selbst gemacht. Von der Sauce Hollandaise bis zum Tiramisu (wie in diesem Rezept), vom Vanillepudding bis zum Sauerbraten. Autorin Anne Baun hat sich viele alte Rezepte ihrer Großmutter vorgenommen und modernisiert, aber auch aktuelle Ernährungstrends verarbeitet.
Und bevor teure Superfoods verarbeitet werden, lohnt es sich, mal den regionalen Wochenmarkt zu besuchen. Frisch, saisonal und selbst gemacht: Seit mehr als drei Jahren erscheint die Serie „Natürlich koch´ich“ immer freitags in der Fuldaer Zeitung. Bisher sind zwei Bücher erschienen. Hier geht es zur Facebook-Seite von „Natürlich koch‘ ich“.
Anne Baun ist ein großer Fan der Sat.1-Show „The Taste“ und drückt der Fuldaer Lea Stier die Daumen, die 2020 bei „The Taste“ dabei ist.

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